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Gambe- und Fidelschüler

Aula der Schillerschule füllt sich mit wunderbarem Klang

Musikalischer Brunch in der Schillerschule

Von 
zg
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Reilingen. Gut gefüllt war die Aula der Schillerschule Reilingen, als die Musikschule Hockenheim zum musikalischen Sonntagsbrunch einlud. Serviert wurde Klangvolles von den Gamben- und Fidelschülern aus den Klassen von Martina Rothbauer und Robert Sagasser.

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Es wurde mucksmäuschenstill, als Alisa Zimmermann die Besucher mit gezupften Tönen auf ihrer selbst gebauten Leier zum andächtigen Zuhören brachte. Nach einer kurzen Begrüßung ging es los. Zu Beginn des Konzerts hatte das Ensemble „Prima“ seinen allerersten Auftritt. Zwölf junge Fidel-Lernende, die zum Teil erst seit sechs Monaten Instrumentalunterricht hatten, boten gemeinsam mit dem Ensemble „Streichhölzer“ zur Eröffnung gekonnt und mit gutem Zusammenspiel einen Kanon dar.

Zwischendurch erklangen die ersten solistischen Beiträge. Ida Gommans, Laura Buchinger, Klara Mannert, Alisa Zimmermann und Sahar Nassef bewältigten ihre ersten Auftritte mit ihren Fideln vor so großer Kulisse zur Freude des Publikums mit großer Sicherheit.

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zg/cp
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Nun gehörte die Bühne den „Streichhölzern“. Vier Tänze von Michael Praetorius und ein Vivace von Telemann wurden von den sechs jungen Gambistinnen zusammen mit ihrer Leiterin Martina Rothbauer konzentriert und ausdrucksvoll dargeboten. Angenehm klingende Solobeiträge von Milena Pfisterer, Lenja Weis, Marlene Kaiser und Lia Mayrock rundeten diesen Teil des Konzertprogramms ab.

Als Nächstes traten die „Fidelflitzer“ auf, das größte Gambenensemble der Musikschule. Die neun großen Bassgamben der jugendlichen Mitglieder erfüllten die Aula bei zwei Gavotten von Johann Sebastian Bach, einem englischen Maskentanz und einem Lied aus Südamerika mit einem ganz wunderbaren Klang.

Bei den Solisten standen jetzt die großen Komponisten des Barock auf dem Programm. Lucia Amend, Amelie Beck, Elliot Keil, Liam Breuninger, Kim Victoria Ruland, Emeline Pfahler und Ioanna Ganzke brachten Virtuoses von Telemann, Couperin, Händel und vor allem Karl Friedrich Abel zu Gehör und meisterten souverän alle technischen und musikalischen Herausforderungen.

Zum Abschluss gab es noch zwei besondere Solobeiträge. Lea Hoffmann nahm die Zuhörer in „Fête Champêtre“ von Marin Marais mit auf eine barocke Gartenparty und Johanna Birkenmaier eröffnete völlig andere Klangwelten mit einem eruptiven und zugleich höchst empfindsamen Solo von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel.

Als großes Finale trat schließlich „La Banda Barroca“ auf. Das Gambenquartett hatte an Pfingsten am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen und dort in seiner Kategorie als einziges von 19 zugelassenen Ensembles die Höchstpunktzahl erhalten und ist damit sozusagen deutscher Meister. Lea Hoffmann, Sophie Johnson und Nikolaus und Valentin Rothbauer spielten einen Tanz und ein Allegro aus ihrem Wettbewerbsprogramm und begeistert bejubelt. 

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