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Rathaus - Die Arbeiten zum Umbau des Verwaltungsgebäudes beginnen / Herz der Gemeinde wird drei Monate lang zur großen Baustelle / Erreichbarkeit gewährleistet

Barrierefreiheit heißt eines der gesteckten Ziele

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Ein Piktogramm mit der Erreichbarkeit der Ansprechpartner erleichtert den Rathausbesuchern während der Umbauzeit die Orientierung. © Architekturbüro Eberhard Vögele

Reilingen. Für die nächsten drei Monate wird das Rathaus eine Baustelle sein: Am Montag, 10. Januar, beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung des Verwaltungsgebäudes. Dann geben im Rathaus einmal mehr die Handwerker den Ton an. Denn die Gemeinde will sich ein kundenfreundlicheres Gesicht geben und nicht nur den Eingang zum Verwaltungssitz barrierefrei umgestalten. Zugleich sollen Foyer und Bürgerbüro so verändert werden, dass für die Kunden eine höhere Aufenthaltsqualität entsteht, aber auch funktionale Abläufe verbessert werden.

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„Wir schaffen ein modernes, barrierefreies Rathaus“, stellt Bürgermeister Stefan Weisbrod im Gespräch mit unserer Zeitung fest. Gerade der Aspekt der Barrierefreiheit sei längst überfällig, weiß er um die Dringlichkeit der Arbeiten. Ein Verwaltungsgebäude ohne barrierefreien Zugang sei in der heutigen Zeit fast schon aus derselben gefallen. Doch bisher scheiterten Versuche, dem abzuhelfen, am Denkmalschutz. Nunmehr richtet sich das Augenmerk auf die Rückseite des Ensembles.

Gleichzeitig soll das Bürgerbüro umgebaut, ein transparenter, lichtdurchfluteter Eingangsbereich geschaffen werden, der dazu einlädt, das Rathaus zu betreten. Wenn es denn wieder erlaubt ist, blickt der Bürgermeister auf die aktuelle Corona-Lage, in der das Rathaus prinzipiell für Besucher geschlossen ist, sich im Einzelfall unter den Bedingungen der 3G-Regel öffnet. Eventuell, überlegt er, lässt sich eine „Kurz-Kontaktbereich“ schaffen, der eine moderate Regelauslegung erlaubt.

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So oder so – für die Mitarbeiter im Rathaus doppelter Stress, zu den Restriktionen der Pandemie kommen nun die Erschwernisse durch den Umbau. Wobei, lobt Weisbrod seine Bürger, die Menschen solidarisch mitmachen, viele Kontakte übers Telefon erfolgen.

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Dienstleistungen im Container

Für die Dauer der Umbauarbeiten sind die Mitarbeiter des Bürgerbüros in geeignete Ersatzräume umgezogen. Das Sozialamt ist weiterhin im Erdgeschoss, aber jetzt in Zimmer 114 vorzufinden. Die Dienstleistungen des Einwohnermelde-, Ausländer- und Passwesens werden vorübergehend in einem temporär nutzbaren, mehrteiligen Raumsystem erbracht.

Es wurde vom Modulbauspezialisten Algeco im Innenhof des Rathauses aufgestellt und bietet auf 33 Quadratmeter Fläche Büroräume mit zwei Arbeitsplätzen und einen separierten Wartebereich. Zur barrierefreien Erreichbarkeit der Räumlichkeiten ist eine Rampe angelegt worden.

Der rückseitige Haupteingang des Rathauses wird mit dem Baustart am Montag, 10. Januar, geschlossen. Das Dienstleistungszentrum kann während der etwa zwölf Wochen dauernden Umbauphase nur über die beiden Seiteneingänge von der Hockenheimer Straße aus betreten werden. Eine Barrierefreiheit ist dort nicht gegeben.

Zur Orientierung sind an den Zugängen Piktogramme angebracht. Beide Rathaus-Zugänge sind mit einer Funkklingel ausgestattet, mit der sich die Besucher bei geschlossener Tür bemerkbar machen können. Ein Ersatz für den Briefkasten befindet sich ganz in der Nähe des Containers auf der Rathausrückseite.

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Die Erreichbarkeit der Rathaus-Mitarbeiter per Telefon, Fax und Internet bleibt über die bekannten Kontakte unverändert, erklärt Stefan Weisbrod. jd/aw

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