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Wasserwerk

Bau der zweiten Trinkwasserleitung in Reilingen macht Fortschritte

Die Tiefbauarbeiten im Süden von Reilingen gehen weiter. Inzwischen ist bereits die Landstraße unterquert.

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jd
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Knapp 19 Tonnen schwer ist das Betonfertigteil, das nahe der L 546 als Entlüftungs-bauwerk dienen soll. © Dufrin

Reilingen. Die vom Zweckverband Wasserversorgung Südkreis Mannheim veranlassten Tiefbauarbeiten im Süden der Gemeinde nehmen ihren zielstrebigen Verlauf. Etwa zwei Drittel der zu bewältigen Gesamtstrecke sind bereits absolviert. Seit dem Vormonat ist es nicht der eigentliche Leitungsbau, der im Blickpunkt steht. Die ganze Aufmerksamkeit gilt augenblicklich den insgesamt vier Verteiler- und Entlüftungsbauwerken, die im Verlauf des 1560 Meter umfassenden Leitungswegs einzubinden sind. Der technischen Herausforderung stellen sich alltäglich Projektleiter Roy Ruhrländer vom Ingenieurbüro E. Schulz und die Arbeitsteams der Landauer Bauunternehmung Sartin sowie der Reilinger Firma Lützel Bau.

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Bereits fertiggestellt sind die Verteilerbauwerke S 6 am Wasserwerk und S 30 im Staatswald „Untere Lußhardt“. In der Woche nach Pfingsten galt die volle Konzentration dem Entlüftungsbauwerk 3 am Waldrand, wo am Dienstag die Decke betoniert werden konnte.

Spezialkran im Einsatz

Dazu musste der Beton mit einem tonnenschweren Betonmischer über schwer zugängliche Waldwege an die Verarbeitungsstelle transportiert werden. Um den Beton zielgenau vor Ort verarbeiten zu können, wurde die Distanz vom Fahrzeug zum Bauwerk mit einer Autobetonpumpe überbrückt, die über eine ausreichende vertikale Reichweite und Ausfalthöhe verfügt.

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Ohne besondere Komplikationen verlaufen ist die anspruchsvolle Unterquerung der Landesstraße 546. In 2,50 Meter Tiefe wurde das einen halben Meter starke Wasserrohr (Mediumrohr) und begleitend dazu ein 20 Kilovolt-Kabel mitsamt einem Steuerkabel in die Schutzrohre hin-eingeschoben.

Der Startbauschacht für das angewendete Press-Bohr-Vortriebsverfahren ist bereits geschlossen. Unmittelbar neben dem noch offenen Zielbauschacht am nördlichen Straßenrand befindet sich eine weitere, metertiefe Grube. Sie soll das Entlüftungsbauwerk 2 aufnehmen. Das knapp 19 Tonnen schwere Betonfertigteil in den Ausmaßen drei mal 2,75 mal 2,33 Meter wurde am frühen Mittwochmorgen in einer spektakulären Aktion eingebaut. Allein die Schachtdecke ist 30 Zentimeter stark und hat ein zusätzliches Gewicht von 5,45 Tonnen. Ein riesiger mobiler Baukran übernahm das von einem Ludwigshafener Baustoffwerk vorproduzierte Bauteil von der Ladefläche eines Schwertransporters und hob es zentimetergenau in die vorbereitete Baugrube.

„Bei reibungslosem Verlauf sollte es bis zum Monatsende gelingen, die Rohrverlegearbeiten in westlicher Richtung bis zum ,Rote Heckweg’ zu vollenden“, erklärt Roy Ruhrländer. Dabei werde es notwendig, zweimal eine Gashochdruckleitung zu queren. Der Belag des Radweges an der Landesstraße 546 sei in diesem Abschnitt schon abgefräst.

Nach Abschluss der Wasserleitungsarbeiten werde der komplette Wegeaufbau auf eine Länge von rund 250 Meter erneuert. So lange müssen die Radfahrer noch den Bausektor meiden und die Umleitungsschilder beachten. jd

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