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Fritz-Mannherz-Hallen - Lokales Impfangebot kommt bei Bevölkerung gut an

Erstimpfung und Booster

Von 
jd
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Christiane Benetti und Isabel Smolka kümmern sich in den Mannherz-Hallen um die Voll-ständigkeit der formellen Unterlagen. © Gemeinde

Reilingen. Seit Anfang November ist die Zahl der Neuinfektionen wieder rasant angestiegen und verzeichnet täglich neue Höchststände. Momentan scheint sich die Lage zwar auf hohem Niveau etwas zu stabilisieren. Noch aber ist kein anhaltender Trend auszumachen, denn mitten in der vierten Corona-Welle breitet sich die gefährlichere Omikron-Variante auch in Deutschland rasend schnell aus. Vor diesem Hintergrund setzen Bund und Länder verstärkt auf eine intensivierte Impfkampagne. Bis Weihnachten sollen 30 Millionen Impfungen verabreicht sein, so ein am Anfang Dezember formuliertes, ambitioniertes Ziel.

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Auch die Gemeinde Reilingen hat mittlerweile ihr lokales Impfangebot reaktiviert. Für den Impftermin in der Fritz-Mannherz-Mehrzweckhalle am vergangenen Mitte des Monats hatten sich 150 Impfwillige registriert. Dabei waren überwiegend Boosterimpfungen begehrt, aber auch Erst- und Zweitimpfungen gefragt. Von zwei mobilen Impfteams des Rhein-Neckar-Kreises wurde im Zwei-Minuten-Takt vornehmlich das mRNA-Vakzin von „Moderna“ verimpft, nur wenige erhielten „Biontech“.

Mit einem kurzfristig aufgestockten Impfmittelbestand waren deutlich mehr Impfdosen als angekündigt verfügbar, was bei den Organisatoren gleich zum Impfstart für einen Anstieg des Adrenalinspiegels sorgte. Über die sozialen Medien wurde deshalb ein spontaner Impfaufruf veranlasst, der in den Nachmittagsstunden noch ohne besondere Voranmeldung weitere Impfwillige in die Fritz-Mannherz-Hallen lockte. Das ließ die Zahl der geimpften Menschen auf insgesamt 215 ansteigen.

Weitere Termine im Dezember

Ein bis zu 20-köpfiges Helferteam aus Rathaus, Bauhof und Fritz-Mannherz-Hallen sorgte für einen schon gewohnt routinemäßigen Verlauf. Alle Mitwirkende waren zuvor per Antigen-Schnelltest auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus getestet worden.

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Der Malteser Hilfsdienst stellte die Notfallhelfer. Um die logistischen Abläufe kümmerte sich einmal mehr das kommunale Ordnungsamt unter der Leitung von Allen Baothavixay.

Bürgermeister Stefan Weisbrod lobte den geordneten Ablauf der mittlerweile sechsten von der Gemeinde initiierten Impfaktion. Zugleich erneuerte er seinen Appell an alle, sich impfen oder den Impfschutz auffrischen zu lassen. Denn Impfen sei der einzige Weg aus der Pandemie, ist das Gemeindeoberhaupt überzeugt.

Ausschließlich angemeldete Personen erhalten eine Impfung. Die Termine können telefonisch bei der Gemeindeverwaltung gebucht werden. jd

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