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Evangelische Kirchengemeinde - Monika Kasper und Korina Dielschneider rufen Luther-Treff ins Leben

Gemeinschaft wird gefeiert

Von 
Andreas Wühler
Lesedauer: 
Der Luther-Treff, sei es zum Mittagessen oder zum abendlichen Picknick, dient der Geselligkeit, ist für alle Menschen offen, die Gemeinschaft suchen. Egal welchen Alters. © Lenhardt

Reilingen. Die Corona-Pandemie und in ihrer Folge, der monatelange Lockdown mit seinen Kontaktbeschränkungenm haben eines gezeigt – der Mensch ist nicht gern alleine. Fehlende soziale Kontakte sind für viele Menschen die gravierendsten Folgen, die das vergangene Jahr mit sich brachte. Und da der Mensch auch nicht gerne alleine isst, haben Monika Kasper und Korina Dielschneider genau hier den Hebel angesetzt und innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde die Reihe Luther-Treff ins Leben gerufen.

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Gemeinsam das Brot zu brechen ist nicht nur ein christliches Symbol, das Essen in Gemeinschaft hat jenseits aller Religionen und Nationalitäten einen hohen Stellenwert. Ob Geburtstag oder Hochzeit, ob Freude oder Trauer, das Speisen in Gemeinschaft stiftet den Kitt, der das Gemeinwesen am Laufen hält. Zumal dann, wenn die kleinen familiären Zellen in großer Gemeinschaft aufgehen.

Weshalb Kasper und Dielschneider zusammen mit ihren Unterstützern Ute Hoffmann und Helge Hoffmann, die beide auch den Kontakt zum Kirchengemeinderat halten, zwei Aktionen ins Leben riefen: das Abendpicknick und den Mittagstisch.

Beide Veranstaltungsreihen eint das gemeinsame Tafeln, nur ist der Ansatz unterschiedlich: Die evangelische Kirchengemeinde stellt das Brot, Wasser und Butter – den Rest bringen die Besucher mit. Beim Mittagstisch kocht ein Team im Luther-Haus für die Besucher. Das Essen wiederum wird auf Spendenbasis serviert.

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Junge Familien sind eingeladen

Derzeit gelten für beide Reihen noch die Corona-Vorschriften. Das heißt, für das Picknick muss man sich abends registrieren, für den Mittagstisch zwei Tage im Vorfeld anmelden. Dies auch aus logistischen Gründen, weshalb die Zahl der Teilnehmer vorerst noch auf 50 Personen begrenzt ist. Denn für das Küchenteam stellt das Kochen mit nicht gerade haushaltsüblichen Mengen eine große Herausforderung dar. Wenn sich die Abläufe einmal eingespielt haben, kann über eine Aufstockung nachgedacht werden – sofern es die Corona-Vorschriften dann zulassen.

Womit Kasper und Dielschneider im Gespräch mit unserer Zeitung bei einem wichtigen Punkt angelangt sind – den Helfern. Um es auf den Punkt zu bringen, von ihnen kann man nie genug haben. Für den Aufbau im Luthersaal, das Eindecken und Abräumen werden jederzeit Helfer gesucht. Wer Interesse hat, kann sich unter Telefon 0176/53 94 88 41 melden. Und, fügt das Duo hinzu, Spender sind gleichfalls willkommen.

Bleibt zum Schluss noch eine wichtige Frage – wer darf zum Mittagstisch oder zum Picknick kommen? Jeder der Lust hat, betonen Kasper und Dielschneider, „alle, die Gemeinschaft erleben wollen“, lautet ihre Vorgabe. Im Sinn haben sie dabei besonders junge Familie, Menschen, die frisch in die Neubaugebiete zugezogen sind, noch keine Kontakte geknüpft haben und neue Menschen kennenlernen wollen. Und wo geht das besser als beim gemeinsamen Essen?

Redaktion Zuständig für die Verwaltungsgemeinschaf

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