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Kultur- und Sportgemeinschaft - Hauptversammlung sendet ein starkes Signal für die Dorfgemeinschaft / Erste Veranstaltungen werden wieder geplant

Hauptversammlung sendet ein starkes Signal für die Dorfgemeinschaft

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sp
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Sehr gut besucht war die Versammlung der KuSG in der Mehrzweckhalle, die mit viel Abstand stattfand. © Weibel

Reilingen. Eine Rekordzahl von Vereinsvertretern konnte Sabine Petzold, die Vorsitzende der Kultur- und Sportgemeinschaft (KuSG), unter den geltenden Corona-Regeln zur Hauptversammlung in den Fritz-Mannherz-Hallen begrüßen. Eine fühlbare Freude war von allen Beteiligten zu spüren, sich wieder einmal persönlich austauschen zu können. Ebenso eindeutig war der Wille aller erkennbar, sportlich und kulturell – bei aller Vorsicht – wieder aktiv zu werden. So ging es auch weniger um Absagen von Veranstaltungen, sondern um einen positiven Ausblick in die nahe Zukunft. „Wir orientieren uns an dem, was möglich und umsetzbar ist“, so Vorsitzende Petzold in einer Pressemitteilung.

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Begrüßen konnte sie in dieser großen Runde Bürgermeister Stefan Weisbrod, zweiter Vorsitzenden der KuSG, Ordnungsamtsleiter Allen Baothavixay, der die Vereine in allen Fragen zur Pandemie kompetent berät, und die neue Hauptamtsleiterin Kerstin Tron. Diese fand bereits nach dem ersten Arbeitstag den Weg in die Versammlung, um damit aufzuzeigen, dass auch sie die Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Reilinger Vereine wichtig findet und unterstützen möchte.

Vorstand der KuSG

Vorsitzende Sabine Petzold, zweiter Vorsitzender Bürgermeister Stefan Weisbrod, Kassierer Bernd Biedermann, Schriftführer Wolfgang Müller.

Beisitzer: Claudia Geng, Monika Kasper, Dr. Bernhard Spitzer, Gerhard Pfeifer, Frank Powik, Georg Salzer. Internet-Beauftragter Charly Weibel, Kassenprüfer: Manuel Vögele, Florian Schaffer. zg

Bei dieser Gelegenheit dankte Petzold ausdrücklich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Bereichen der Gemeindeverwaltung für ihren herausragenden Einsatz während der Pandemie. Darüber hinaus standen Bürgermeister Stefan Weisbrod, Allen Baothavixay, der bisherige Hauptamtsleiter Wolfgang Müller sowie das Event-Management mit Uwe Schuppel den Vereinen in besonderem Maße zur Seite und leisteten in vielen Bereichen unkompliziert Hilfe.

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Traditionell wurden zu Beginn der Versammlung die neuen Vereinsvorsitzenden begrüßt, in diesem Fall Carol Knauf (Tischtennisverein) und Oliver Bender (Angelsportverein), beide sind bereits seit 2020 im Amt. Erfreut wurde auch zur Kenntnis genommen, dass es mit dem Wersauer Hof (Carolin und Helga Hoffmann) ein neues Mitglied in der Kultur- und Sportgemeinschaft gibt.

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„Die Sofa-Saison ist in Reilingen beendet“, stellte Vorsitzende Petzold fest. Schon in den letzten Wochen konnte man wahrnehmen, dass in den Vereinen die Aktivitäten wieder anlaufen. Hervorragend vom AMC Reilingen organisiert, fanden die Kart-Slalom-Meisterschaften für den ADAC Nordbaden mit einem perfekten Hygienekonzept in der Gemeinde statt. Eine Reitsportveranstaltung wurde auf dem Wersauer Hof angeboten und Reilingen hat seit ein paar Tagen einen Vize-Europameister. Diese Freude teilte Bürgermeister Stefan Weisbrod und bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme der Vereine. „Zur Zeit ist es wieder möglich sich zu treffen und wir hoffen, dass diese Tendenz noch über einen längeren Zeitraum anhält. Die Reilinger halten in schwierigen Zeiten dem Ehrenamt die Stange und unterstützen ihre Vereine.“

Sein sehr gutes Wahlergebnis bei der Wiederwahl, erläuterte er, sei nicht nur eine Bestätigung seiner Arbeit als Bürgermeister, sondern auch des Rathauses, der Vereinsarbeit und der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der KuSG gewesen.“ Sein besonderer Dank galt dem Vorstand der Kultur- und Sportgemeinschaft, der mit seiner Dynamik und ständigen Präsenz für Themen der Vereine immer beeindruckend tätig war.

Schriftführer Wolfgang Müller erinnerte in seinen ausführlichen Berichten für die Jahre 2019 und 2020 noch einmal an vielfältige Veranstaltungen. Aus heutiger Sicht klingt dabei das Jahr 2019 fast schon wie ein Märchen, insbesondere der dritte närrische Nachtumzug im Januar 2020. Viele bunte Gruppen nahmen teil und tausende närrische Besucher säumten den Zugweg, um ausgelassen zu feiern. Da war von einer Corona-Pandemie noch keine Rede.

Ein Oper-Air-Kinoabend und der Tag der Dorfgemeinschaft rund um die Mannherz-Hallen waren die letztmöglichen Veranstaltungen. Mit dem Tag der Dorfgemeinschaft hatte man sich für eine Dezentralisierung des Straßenfestes entschieden, um Abstände und Hygienekonzepte einhalten zu können. Ein Volltreffer war dabei das Angebot des Angelsportvereins mit „Fisch to go“. Ein erfolgreiches Konzept, was inzwischen schon vielfach übernommen wurde.

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Ab September 2020 beschäftige sich der Vorstand nur noch damit, was nicht mehr geht. Im Vordergrund standen die Beratung von Vereinen und viele Gespräche im Rathaus. Vereinszuschüsse wurden unkompliziert und früher ausgezahlt und wegen der Abstandsregeln mussten neue Übungsräume gefunden werden. Auch hier hat das Rathausteam schnell entsprechende Lösungen angeboten. Die Übergangsräumlichkeiten können kostenfrei genutzt werden, ebenso wie das Angebot an die Vereine ihre Jahreshauptversammlungen – mit Abstand – in der Mannherz-Halle durchzuführen; wahrscheinlich einzigartig unter allen Kommunen.

Kassier Bernd Biedermann berichtete von einem positiven Kassenstand für die Jahre 2019 und 2020. Die Kassenprüfer Manuel Vögele und Florian Schaffer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.

Die Hauptversammlung 2020 fiel wegen Corona aus. Die erforderlichen Neuwahlen und Regularien wurden im Umlaufverfahren durchgeführt, damit der Verein, der geschäftsführende Vorstand, handlungsfähig blieb. Bürgermeister Weisbrod stellte den im Amt verbliebenen Gesamtvorstand vor und freute sich, dass die lange vakante Position des Internet-Beauftragten jetzt von Charly Weibel besetzt wird. Die Teilnehmer bestätigten die Abläufe des Umlaufverfahrens, Neuwahlen finden im Jahr 2022 statt.

Satzung ergänzt

Eine Ergänzung der Satzung war aus diesen Erfahrungen heraus zwingend notwendig. Einstimmig votierte man dafür, künftig in einem Zusatz aufzuführen, dass im Fall, wie zum Beispiel einer Pandemie, auch virtuell Sitzungen und Mitgliedersammlungen durchgeführt werden können. Wolfgang Müller wies daraufhin, dass die bisherigen Ausnahmeregelungen Ende des Jahres ablaufen und Vereine ihre Satzungen entsprechend ergänzen sollten.

Bereits im Vorfeld hat man sich geeinigt, dass es für ein Straßenfest 2021 im bisherigen Festgelände rund um das Feuerwehrgerätehaus durch die Enge noch zu früh ist. Erneut wird es am 11. September 2021 einen Tag der Dorfgemeinschaft rund um die Fritz-Mannherz-Hallen und dem Sportplatz dahinter geben.

Die Organisatoren würden den Tag gern ab 14 Uhr mit einem Staffellauf nur für Kinder in der Wilhelmstraße starten, da dieser nun schon zweimal im Mai ausgefallen ist. Der Turnerbund hat schon seine Bereitschaft signalisiert, die Organisation im sportlichen Bereich mit dem Streckenverlauf vor den Fritz-Mannherz-Hallen zu übernehmen. Der Reilinger Kindertag hat sich angeboten einige Preise zu stiften und Sportvereine deuteten bereits ihre Teilnahme an. Am Abend wird eine Open-Air-Musikveranstaltung mit der Beatshowband von Ron Mummert den Tag abrunden.

Blick geht nach vorne

Zur Zeit geht die KuSG in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt mit einem positiven Blick auf den September in die Planung, entsprechende Hygienekonzepte werden erarbeitet. Allerdings immer unter dem Vorbehalt, dass es jeden Tag wieder zu einer Änderung oder Absage kommen kann. Die Vereine werden zeitnah angeschrieben, inwieweit sie teilnehmen können. Auch ein buntes Programm – mit Abstand – ist in Arbeit. „Wir setzen auf die Kreativität der Vereine. Für das Equipment vor Ort sorgen wir. Wenn benötigt, stellen wir auch unsere Holzhütten zur Verfügung“, versprach Bürgermeister Weisbrod.

Zwei Benefizkonzerte sind bereits terminiert, am 27. November in der evangelischen Kirche und am 16. Januar 2022 in der katholischen Kirche. Zudem bereitet die KuSG in Kooperation mit der Gemeinde für den 12. Dezember, 17 Uhr, ein weihnachtliches Konzert in den Mannherz-Hallen vor. Hier sollen Reilinger Chöre mit einbezogen werden.

Die Veranstaltung beendete die Vorsitzende mit einer Bekanntmachung, da die Organisatoren trotz aller Widrigkeiten optimistisch in die Zukunft schauen: „Der Termin für den vierten närrischen Nachtumzug wurde auf den 20. Januar 2023 festgelegt.“ sp

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