Ortssanierung - In 25 Jahren nördliches Rathausumfeld erneuert

In 25 Jahren nördliches Rathausumfeld in Reilingen erneuert

Von 
jd
Lesedauer: 
Ein Gebäudeabriss schaffte die Lücke, wo heute die Gemeindestraße „Am Rathaus“ in die Hockenheimer Straße einmündet. © Dufrin

Reilingen. Die von Bund und Land aufgelegten Förderprogramme sind der Treibstoff, der den innerörtlichen Erneuerungsprozess am Laufen hält. Das war schon vor 25 Jahren so, als im Mai 1996 das seit einiger Zeit leerstehende Wohnhaus in der „Hockenheimer Straße 19“ abgerissen wurde.

AdUnit urban-intext1

Die dafür eingesetzten 80 000 Deutsche Mark waren ein erster Baustein, die im Bebauungsplan „Ortskern Schulstraße“ festgeschriebenen Sanierungsziele wahr werden zu lassen. Denn spätestens mit dem sechs Jahre darauf folgenden Abriss des Raiffeisen-Lagerhauses in der „Schulstraße 4“ wurde es damit möglich, einen neuen Straßenring zu bauen, der die Schulstraße mit der Hockenheimer Straße verbindet. Er trägt heute die Bezeichnung „Am Rathaus“. Nördlich zweigt der erst 2017 mit der Erschließung eines kleineren Wohnbaugebiets gebaute Martin-Luther-Weg ab, der an die Alte Friedhofstraße anschließt.

Diese weitsichtige Entwicklung ließ nicht nur neue Straßenverbindungen entstehen, sie erlaubte auch eine gewisse Nachverdichtung im Ortskern, einen deutlichen Zuwachs beim Stellflächenangebot und vor allem den Bau eines neuen evangelischen Gemeindezentrums, dem „Martin-Luther-Haus“.