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Schützenhaus

Isetta und Co. geben sich die Ehre in Reilingen

Oldtimer-Freunde begeistern mit Ausstellung von seltenen Dreirädern

Von 
hef
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Reilingen. Die Leidenschaft für seltene und alte Automobile ist inzwischen weitverbreitet. Es werden Messen und Ausstellungen veranstaltet, bei denen sich Oldtimer-Liebhaber wie kleine Kinder an Weihnachten fühlen dürfen. Doch abseits hiervon gibt es unter den Sammlern und Bastlern älterer Autos und Motorräder ein weiteres, weniger bekanntes Sub-Genre: motorisierte Dreiräder. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich ein fester Fanzirkel rund um die eher skurrilen Fahrzeuge entwickelt. Im Reilinger Schützenhaus trafen sich am Wochenende einige Freunde der Dreirad-Oldtimer um ihre Schmuckstücke zu präsentieren und eine kleine Ausfahrt durch den Rhein-Neckar-Kreis zu wagen.

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Bereits zum 32-mal fand das Treffen der Schrauber, das inzwischen einen festen Besucherstamm hat, unter geselliger Atmosphäre statt. Organisator und Veranstalter war Tobias Astor, der das Treffen erstmals nach Reilingen brachte. Der 24-Jährige kam zu dieser Ehre eher durch Zufall: „Ich war schon immer von Oldtimern fasziniert und die Dreiräder bieten noch eine schöne Skurrilität. Beim letzten Treffen habe ich spontan angeboten, auch mal den Gastgeber zu spielen, und so kam eins zum anderen.“

Klassiker mit Kultstatus: Die BMW Isetta war eines der Dreiräder, die bei dem Oldtimer-Treffen zu sehen waren. © Feth

Und natürlich durfte das wohl bekannteste Modell nicht fehlen: die BMW Isetta. Das Rollermodell oder auch „Motocoupé“ genießt nicht nur in Fachkreisen Kultstatus und war neben einigen, deutlich älteren Dreirädern eines der Highlights an diesem Wochenende. Bei frisch gezapftem Bier, Kuchen und Snacks schlenderten die Besucher und Teilnehmer durch die Reihen der Oldtimer und fachsimpelten über diese.

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Dem Ruf des 24-jährigen Astors folgten Gäste aus ganz Deutschland, vom Bayerischen Wald über Thüringen bis hin zum Ruhrpott. „Eigentlich kommen immer die Gleichen und wir kennen uns alles untereinander sehr gut. Es ist ein richtiger Freundeskreis entstanden und diese Treffen sind einfach immer schön“, erklärte die aus Bayern stammende Rosemarie.

Um die zum Teil sehr seltenen Modelle nicht nur zu Anschauungsobjekten zu degradieren, unternahmen die Oldtimer-Liebhaber eine kleine Rundfahrt durch den Rhein-Neckar-Kreis. Dabei kamen sie auch am Hockenheimring vorbei und waren sich der erstaunten Blicke der Passanten sicher.

Für Tobias Astor war die Organisation eine Herzensangelegenheit und die viele Arbeit und Mühe mehr als wert: „Alle hier versammelt zu sehen, dafür hat es sich schon gelohnt. Ich hoffe wir können uns im nächsten Jahr wieder zusammenfinden und ein gemeinsames Wochenende im Sinne unserer Dreiräder verbringen“. Das wäre dann das 33. Treffen, bei dem sicherlich wieder alte Bekannte und langjährige Freunde dabei sein werden. 

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