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Kita „Haus der kleinen Hasen“ - Andreas Klostermann führt Selbverteidigungskurs durch

Kinder lernen Nein zu sagen

Von 
zg
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„Stopp! Hör auf mich zu ärgern. Ärgere mich nicht“, war eine der Übungen, die Andreas Klostermann den Kindern beibrachte. © Kita

Reilingen. Erneut besuchte Andreas Klostermann von der WingTsun Schule Hockenheim die Vorschüler der Kinderbetreuung „Haus der kleinen Hasen“. Bevor es in die Schule geht, durften die Vorschulkinder an einer ganz besonderen Aktion teilnehmen – einem Selbstverteidigungskurs. Drei Tage lang besuchte Klostermann die Einrichtung, um den künftigen Schülern die wichtigsten Skills im Bereich Selbstbehauptung und Selbstwahrnehmung mitzugeben.

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Nach dem Aufwärmen folgten verschiedene Übungen und Spiele die sowohl die Wahrnehmung als auch die Achtsamkeit anderen gegenüber förderten. Mit dem Spiel „Bär und Maus“ wurde veranschaulicht, wie sich die Kinder in den Rollen der Maus und des Bären fühlen. Alle waren sich einig: Als Bär fühle ich mich stark und selbstsicher! Noch sind die Schulanfänger die „Großen“ im Kindergarten. In der Schule werden sie allerdings die „Kleinen“ sein. Da ist es wichtig, sich behaupten zu können.

Energisch auftreten

Ein bestimmtes „Lass mich los!“ ist in gewissen Situationen sehr hilfreich. Mit sicherem Stand zeigt man dem Gegenüber, dass man es ernst meint. Passend zum Thema las der Trainer die Geschichte „Das große und das kleine Nein“ von Gisela Braun und Dorothee Wolters vor. Allen Kindern war nun klar, dass nur ein großes und lautes Nein von allen gehört wird.

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Was aber machen, wenn ein größeres Schulkind den Weg zur Toilette versperrt? Mit Hilfe eines Rollen-spiels durften die Kinder ausprobieren, wie es sich anfühlt, sich dieser Herausforderung zu stellen. Das Thema „Wer ist ein Fremder – wer ein Bekannter?“ löste eine angeregte Unterhaltung aus. Fest steht jetzt für die Kinder: Nur, wer für die Eltern ein Bekannter ist, kann es auch für die Kinder sein. Das Bilderbuch „Geh nie mit einem Fremden mit“ von Trixi Haberlander und Ursula Kirchberg unterstrich diese Einsicht noch einmal deutlich.

Mit der Übung, was die Kinder machen sollen, wenn ein Fremder sie anspricht, gab Klostermann den Kindern eine wichtige Verhaltensregel an die Hand. „Sorry, hab keine Zeit. Tschüss!“ ist der Satz, den sie sich hierfür einprägten und der anschließend geübt wurde. zg

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