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Bauhof - Piaggio-Kleintransporter mit Müllkipper-Aufsatz ergänzt kommunalen Fuhrpark / Sonderausstattung kommt auch Außendienstmitarbeitern zugute

Kompakt, agil und umweltfreundlich

Von 
jd
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Sind von den Vorzügen des Neuzugangs beim kommunalen Fuhrpark überzeugt: Bür-germeister Stefan Weisbrod (v. l.), Friedhofsgärtner Peter Buligin, Bauhofleiter Torsten Braun, Friedhofsgärtner Christian Bosch, Bauhofmitarbeiter Andreas Schnepf und Bauamtsleiterin Ramona Drexler. © Gemeinde

Reilingen. Kompakt, agil und umweltfreundlich. Mit diesen drei Wor-ten beschreibt der italienische Hersteller Piaggio die Kernkompetenzen seines eigens für Kurzstrecken entwickelten Kleintransporters. Diese Vorzüge zunutze machen will sich auch der kommunale Bauhof, der neuerdings ein weiteres Fahrzeug dieser Baureihe in seinen Fuhrpark eingliedern kann.

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Der „Porter“ soll vornehmlich inner- und außerorts bei der täglichen Entleerung der öffentlichen Abfall-Sammelbehälter eingesetzt werden. Von den Einsatzmöglichkeiten profitieren wird auch der Friedhof, wo die Abfallentsorgung effektiver organisiert werden kann.

Anschaffung wird bezuschusst

Für die Anschaffung des Kleintransporters entstehen Kosten von rund 37 000 Euro, die von der Gemeinde jedoch nicht allein getragen werden müssen. Knapp die Hälfte der Kosten übernimmt der Kommunalverband Jugend und Soziales Baden-Württemberg im Rahmen eines Beschäftigungsprojekts für Menschen mit Schwerbehinderung.

Ressourcen werden geschont

Das über die Speyerer „Süß-Rasenmäher-Center“ erworbene fabrikneue Transportmittel verfügt über einen leistungsstarken Vier-Takt-Benzinmotor mit der Kraft von 80 kW (108 PS). Das Fahrzeug ist dank seiner kompakten Abmessungen außergewöhnlich manövrierfähig und wendig. Das robuste Fahrgestell ermöglicht eine Zuladung von bis zu 850 Kilogramm. Wichtiges Detail seiner Sonderausstattung ist ein Müllkipper-Aufbau mit Behälterwender.

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„Für unseren kommunalen Bauhof bedeutet diese Anschaffung eine immense Arbeitserleichterung“, freut sich Baufhofleiter Torsten Braun. „Wir können unsere wertvol-len Personalressourcen effektiver einsetzen und dadurch unsere Kosten minimieren.“ So werde beispielsweise auf dem Friedhof der seitherige händische Transport der Abfallbehälter zur AVR-Abholstelle am Heidelberger Weg entbehrlich. Die Abfallbehälter würden künftig zeit- und arbeitssparend entlang der Hauptwege unmittelbar an ihrem Standort entleert.

Dabei komme mit dem neuen Kleintransporter ein ähnliches System zum Einsatz, wie bei der öffentlichen Müllabfuhr, wo die vollen Abfallbehälter in einer Vorrichtung eingehängt und ihr Inhalt in einen geschlossenen Sammelbehälter gekippt werden.

Die neue Technik diene damit zugleich der Gesundheitsprävention, ist Bürgermeister Stefan Weisbrod überzeugt. Denn Transport und Umladung des Abfalls seien bei weitem nicht mehr so körperlich herausfordernd, wie das seither der Fall gewesen sei. „Wir schützen damit auch letztendlich die Gesundheit unserer Außendienstmitarbeiter, was indirekt zu einer Reduktion der Krankheitstage führen könnte“, so Weisbrod. jd

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