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 Kommunale Wohnungsbaugesellschaft - Neubau-Projekt in der Zeppelin-Straße im Zeitplan / Smarte Lösung für die Energieversorgung gefunden Kran wird abgebaut – Sperrung wird aufgehoben

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jd
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Noch versperrt ein Baukran die Straßendurchfahrt. Sie soll ab Samstag, 6. Februar, wieder geöffnet werden. © Dufrin

Reilingen. Die Bedingungen sind gerade alles andere als ideal. Der nasskalte Winter lässt nicht locker und die Corona-Pandemie ist noch immer nicht ausgestanden. Bemerkenswert, dass unter diesen Umständen das auf knapp 1,5 Millionen Euro veranschlagte kommunale Wohnungsbauprojekt in der Graf-Zeppelin-Straße bislang einen geordneten und verlässlichen Verlauf nimmt.

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Mitte September mit einem symbolischen Spatenstich gestartet, konnte noch vor Weihnachten der Rohbau für das dreigeschossige Mehrfamilienhaus abgeschlossen werden. Der Gerüstabbau war bereits möglich. Jetzt geht es mit neuem Schwung an den Innenausbau.

Arbeiten eng getacktet

Siegfried Krämer, Disponent und kaufmännischer Leiter der Firma Sattler Bau, hat den weiteren Projektverlauf fest verplant. Die Abläufe sind eng getaktet und bieten wenig Raum für Abweichungen. In der letzten Januarwoche ist die Rohinstallation der Gewerke Heizung, Sanitär und Elektro angelaufen. Anfang Februar konnte parallel dazu der gartenseitige Aufbau des Stahlbalkons erfolgen. Die Fundamente dazu sind bereits hergestellt. Derweil bereitet sich die Waghäuseler Firma Wikka auf die Montage der Fensterelemente in der zweiten Märzwoche vor.

„Ende der ersten Februarwoche werden wir den Kran abbauen und ab Samstag, 6. Februar, die blockierte Durchfahrt der Graf-Zeppelin-Straße wieder freigeben können“, kündigt Siegfried Krämer von Sattler Bau an.

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In Höhe der Baustelle müsse aber ein Bauzaun zur Absicherung der Baustelle stehen bleiben, denn der Neubau schließe unmittelbar an der Gehweghinterkante an. Die Gehwegnutzung bleibe deshalb noch einige Zeit eingeschränkt.

Auf eine optimale Energieversorgung und eine bessere Energieeffizienz setzt die KWG. Als Generalübernehmer lässt sie das Mehrfamilienhaus für rund 40 000 Euro mit einer Photovoltaikanlage ausstatten. Sie besteht aus 89 Modulen mit einer Leistung von 335 Wp (Watt peak). Die Unterkonstruktion besteht aus Aluminium oder Edelstahl.

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„Von dieser zusätzlichen Investition werden die Mieter profitieren“, betont KWG-Geschäftsführer Christian Bickle. Denn der lokal generierte Strom könne vor Ort von den Mietparteien genutzt werden. Auch eine Abgabe an Batteriespeicher oder Luftwärmepumpen wäre möglich. Darüber hinaus benötigter Reststrom sei aus dem öffentlichen Netz zu beziehen, wohingegen überschüssige Energie dort eingespeist und vom Netzbetreiber vergütet werde.

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Eine von der EnBW bereitgestellte, cloudbasierte Softwarelösung stelle sicher, dass die komplexen Anforderungen und Prozesse der Mieterstromversorgung in dem Neubau reibungslos bewältigt werden können. jd