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 Karnevalverein Käsekuche KVR freut sich über zwei neue Löwenträger

Von 
Katrin Dietrich
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Vor fünf Jahren wurde Andreas Wenkel zusammen mit anderen Mitgliedern mit dem „Goldenen Vlies“ ausgezeichnet, nur bekam er den „Goldenen Löwen“ verliehen. © Dietrich

Reilingen. Die Verleihung des „Goldenen Löwen“ ist für einen Karnevalisten eine ganz besondere Ehre. Der Löwe symbolisiert schließlich unter anderem Stärke, Durchsetzungsvermögen, persönliche Kraft und er setzt sich immer für sein Rudel ein. Das zeigt, dass man, wenn man mit dem Orden des „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet wird, ganz besondere Leistungen für seinen Verein erbracht hat. In diesem Jahr durften sich Carina Zuber und Andreas Wenkel vom Karnevalverein Käskuche über diese besondere Auszeichnung freuen. Zwar konnte die Verleihung diesmal nicht wie gewohnt in einem großen und offiziellen Rahmen erfolgen, aber die Wertschätzung für die Leistung, die die Träger erbracht haben, ist dennoch unverändert groß.

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Carina Zuber kam bereits 1996 zum KVR und begann bei der Krümelgarde das Tanzbein zu schwingen. Ihre Cousine hatte sie damals für den Gardetanz begeistert und so startet sie als Kind in der Gruppe der kleinsten Tänzerinnen. Die Begeisterung hielt bis heute an und so durchlief die diesjährige Preisträgerin die Jugendgarde, die Juniorengarde, die Aktiven Garde und die Schautanzgruppe. In dieser langen Zeit entwickelte Carina Zuber nicht nur ein großes Können, sondern auch ein Gespür dafür, worauf es beim Gardetanz ankommt.

Von der Tänzerin zur Trainerin

Gestützt auf ihre Erfahrung begann sie 2012 als Trainerin der Schwarz-Gold-Garde, auch „Aktiven Garde“ genannt, und tut dies nach wie vor mit großer Freude. Doch sind die tänzerischen Aktivitäten in der Pandemie ebenfalls sehr eingeschränkt, genau wie der Fasching in diesem Jahr.

Doch ein richtiges Gardemädchen sucht nach Alternativen und so feiert Carina Zuber das Hochfest der Karnevalisten online. Dazu schaut sie sich alte und neue Videos der Prunksitzungen und Inthronisationen des KVR an und nimmt an verschiedenen Online-Veranstaltungen teil. Was Carina Zuber allerdings sehr vermisst, sind die Treffen mit den anderen Vereinsmitgliedern, die Veranstaltungen und Ausflüge des Karnevalsvereins und sie hofft fest darauf, dass die Normalität bald wieder in den Karneval zurückfindet und man wieder richtig feiern und tanzen kann. „Ich freue mich jetzt schon auf ganz viele neue und weitere närrische Momente“, sagte die Preisträgerin erwartungsvoll.

Elferrat und Vorstandsmitglied

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In den Adern von Andreas Wenkel fließt ebenfalls karnevalistisches Blut und den Weg zum KVR fand er über seine Frau Michaela. Schnell brachte er sich aktiv und kreativ bei den Käskuche mit ein und war in der Kampagne 2006/2007 sogar der Prinz des „1. Reilinger Dreigestirn vom hohen Rat zu Villa Reitling“. Natürlich ist er nach wie vor bei den Aktivitäten des Vereins dabei und wirkte selbst viele Jahre im Elferrat. Als Beisitzer und zweiter Vorsitzender begleitete er nicht nur das närrische Treiben mit, sondern übernahm auch mehrere Jahre Verantwortung im Reilinger Karnevalverein.

Bevor er zu den Käskuchen kam, war Andreas Wenkel Mitglied bei den Ketscher „Hewwelguggler“ und dann bei den „Hoggema Ringdeifel“. Wie viele andere Fasnachter vermisst auch der Träger des „Goldenen Löwen“ die Truppe des KVR und ganz besonders das gemeinsame Feiern und die Treffen. Gerade als Ehepaar ist es wahrscheinlich besonders schwer an den närrischen Tagen nicht mit dem Verein unterwegs zu sein.

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Doch auch Familie Wenkel hat einen Plan. „Wir schauen uns Prunksitzungen, Umzüge und alles was sich ergibt von zu Hause aus an. Aber natürlich mit Luftschlangen, Sekt und Berlinern“, berichten Andreas und Michaela Wenkel. Und es lässt sich wohl vermuten, dass auch gewiss dazwischen ein „Käskuche Ahoi“ ertönen wird.

Bonbons für die Kinder

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Die Mitglieder des KVR sind mächtig stolz auf die neuen Preisträger und wissen ihr Engagement ebenfalls zu schätzen. Natürlich wird der ganze Verein in diesem Jahr einen ganz anderen Fasching erleben und diesen von zuhause aus und mit Online-Veranstaltungen feiern. Zum virtuellen Umzug des Hockenheimer Marketing-Vereins haben die Käskuche ebenfalls einen Beitrag beigesteuert. Die Reilinger Hupfmädles beteiligten sich bei „Der längsten Polonaise auf der Welt“ des Bunds Deutscher Karneval (BDK), die ebenfalls online zu sehen ist.

Auf eine ganz wichtige Sache wollte der KVR jedoch nicht verzichten – den Faschingsbesuch bei den Kindergärten. Da die närrische Meute in diesem Jahr natürlich nicht in die Kindergärten hinein durfte, wurden Bonbons und Süßigkeiten in die Autos gepackt und den Kindern aus sicherer Entfernung zugeworfen. Somit haben die Kindertagesstätten eine besondere Faschingsfreude vom KVR bekommen.

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Freie Autorin Seit 2001 fotografiere und schreibe ich regelmäßig und gerne als Freie Mitarbeiterin für die Schwetzinger Zeitung. Vor meine Linse und unter meine Feder kommen gerne die Feuerwehr, Tiere, Natur, Kinder, Kirche, Feste, Kultur, mein Heimatort Reilingen und