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Technischer Ausschuss - Lagerboxen-Lösung soll Kapazitäten des Häckselplatzes besser nutzen

„Legosteine“ für mehr Platz

Von 
jd
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Die Lagerflächen für den Grünschnitt und das Schüttgut wurden auf dem Häckselplatz mit einer drei Meter hohen Mauer eingefasst. © Dufrin

Reilingen. Mit den gelockerten Corona-Regeln wurde seit langem wieder einmal eine Präsenzsitzung im angenehm klimatisierten Bürgersaal des Rathauses möglich. Dort hatte der Technische Ausschuss zuletzt im Juli 2020 getagt.

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Um den Häckselplatz besser bewirtschaften zu können, hat das Bauamt zusammen mit dem Bauhof eine Lagerboxen-Lösung aus Betonsystemsteinen (Legosteine) favorisiert (wir berichteten). Auslöser war nach einer ergänzenden Information von Bürgermeister Stefan Weisbrod die immer besser frequentierte Annahmestelle für Grünschnitt. Dadurch gerate der Platz an seine Kapazitätsgrenzen, denn das Schnittgut könne von der AVR nicht schnell genug gehäckselt und abtransportiert werden.

Die Lösung sei der Bau von zwei Lagerboxen mit insgesamt 28,2 Meter Länge und 15 Meter Tiefe. Die größere Box sei für den Grünschnitt, die kleinere für Schüttgüter bestimmt. Und auf der Rückseite sei es möglich, so der Bürgermeister, den bei kommunalen Baumaßnahmen anfallenden Erdaushub zu deponieren. So erhalte der Platz eine bessere Struktur und könne optimaler genutzt werden. Die Kosten bezifferte Weisbrod mit 22 800 Euro, zuzüglich der Eigenleistungen des Bauhofes. Eine Summe wie sie im Haushalt eingeplant sei.

Frühzeitig einbeziehen

Dass der Gemeinderat frühzeitig in derartige Maßnahmen involviert werde, wünschte sich Sabine Petzold (FW). Von ihr angesprochen wurde zudem die im Umfeld der Abwasser-Sammelanlage anhaltende Geruchsbelästigung. „Die Verwaltung bemüht sich ernsthaft um Abhilfe“, versicherte Bürgermeister Stefan Weisbrod. Am Übergang der Druckleitung in das Kanalnetz sei jüngst eine Geruchsklappe eingebaut worden, berichtete Ramona Drexler vom Bauamt. Weitere Geruchsquellen hätten aber noch nicht lokalisiert werden können.

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In der Gemeinde findet aktuell eine Nachfragebündelung für eine eigenwirtschaftliche Glasfaserverkabelung statt. In diesem Zusammenhang mahnte Petzold dringend eine Lösung für die Anwohner der in Nord-Süd-Richtung quer durch den Ort verlaufenden Backbone-Leitung an. Dort wolle sich nach gegenwärtigem Kenntnisstand die Deutsche Glasfaser nicht einbringen.

Mit diversen kommunalpolitischen Themen beschäftigten sich die Nachfragen aus dem Gremium zum Ende des öffentlichen Sitzungsteils. Carolin Hoffmann (Grüne) erkundigte sich nach dem Umsetzungsgrad der Brandschutzkonzepte für den Oberlin-Kindergarten und das Rathaus.

Nachfragen von Sabine Petzold beschäftigten sich mit der Bewässerungsintensität der Straßenbäume bei anhaltenden Niederschlägen und dem ziemlich schmal ausfallenden, an das ehemalige Lutherhausgelände in der „Alten Friedhofstraße“ angrenzenden, öffentlichen Gehweg. Weiter regte sie einen Ratsbesuch der im Obergeschoss des Schul-E-Baus eingerichteten Kindertagesstätte „Die kleinen Sterne“ an. Schließlich war es ihr ein Anliegen, die durch eine Baustellenzufahrt blockierten öffentlichen Stellplätze am „Akazienweg“ vorübergehend wieder zu öffnen, falls der Baustellenbetrieb weiterhin ruhe. jd

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