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Technischer Ausschuss - Zahlreiche Bauvorhaben bewilligt

Neuen Pferdestall genehmigt

Von 
jd
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Reilingen. Dank gesunkener Inzidenz-Zahlen konnte die Sitzung des Technischen Ausschusses im Bürgersaal des Rathauses stattfinden. Die Gemeinderäte hatten sich dabei mit einer umfassenden Tagesordnung zu befassen.

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Auf dem Gelände des Bio-Betriebs Wersauer Hof ist geplant, ein neues Stallgebäude in den Ausmaßen 17 mal 21 Meter zu errichten. Es soll die bereits vorhandene Liegehalle ergänzen und der Aktivhaltung von bis zu 15 Pferden dienen. Zugleich werden 15 Paddockboxen aus dem Bestand aufgegeben. Sechs Boxen für erkrankte Pferde bleiben weiter erhalten. Der Betrieb im östlichen Außenbereich ist privilegiert. Das für eine Baugenehmigung erforderliche kommunale Einvernehmen wurde deshalb anstandslos erteilt.

Wasser wird aufbereitet

Ein weiterer, am Sandweg angesiedelter landwirtschaftlicher Betrieb möchte auf seinem Gelände eine 35 mal 23 Meter große Halle für die Wasseraufbereitung errichten. Konkret geht es darum, dass im landwirtschaftlichen Produktionsprozess genutzte Wasser zur Wiederverwertung aufzubereiten. Die nachhaltigen, baulichen Veränderungen im Außenbereich sind ganz im Sinne des Umweltschutzes und zudem privilegiert. Insoweit war auch hier das einstimmig erteilte Einvernehmen Formsache.

Ein für seine Verpackungstechnologie europaweit bekanntes Unternehmen braucht dringend weitere Lagerflächen für vorübergehende Produktionsspitzen. Als Pufferlager soll eine rückbaubare Leichtbauhalle dienen. Sie hat eine Grundfläche von 826 Quadratmeter, ist rund 40 Meter lang und etwa 21 Meter breit.

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Als Standort hat die Gemeinde das Gelände des ehemaligen Bolzplatzes am westlichen Ortsrand in der verlängerten „Haydnallee“ zur Verfügung gestellt. Für das bereits Mitte April zur Genehmigung eingereichte Bauvorhaben wurde einstimmig das notwendige kommunale Einvernehmen erklärt. Die Standortnutzung ist bis Ende 2022 befristet.

In der Hockenheimer Straße will ein Hauseigentümer auf der Gebäuderückseite seinen Balkon um vier mal 3,50 Meter erweitern und mit einem Glasdach überdachen. Um die Errichtung von zwei Gauben und eines Balkons geht es bei einem Einfamilienhaus in der Hauptstraße. Zudem ist dort der Bau einer Doppelgarage geplant. Beide Vorhaben im unverplanten Innenbereich entsprechen nach einer Bewertung des Technischen Ausschusses dem Einfügungsgebot.

Beim geplanten Bau einer Doppelhaushälfte im Mühlweg zeigte sich das Gremium generös. Die Ratsmehrheit unterstützte trotz Nachbareinwänden einen Befreiungsantrag, mit dem wegen der Grundwasserproblematik ein 46 Zentimeter höherer Gebäudesockel möglich werden soll. jd

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