Schillerschule - Im Erweiterungsbau laufen die Umbauarbeiten für den Einzug der Kindertagesstätte auf Hochtouren Neues Zuhause für die „kleinen Sterne“ in Reilingen

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jd
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Der Flur im Obergeschoss des Erweiterungsbaus der Schillerschule, im sogenannten E-Bau. Erkennbar sind die ersten Wanddurchbrüche, die mehr Raum schaffen. © dufrin

Reilingen. Während die meisten Schüler wegen des infektiösen Corona-19-Virus weiterhin vom Präsenzunterricht an der Friedrich-von-Schiller-Gemeinschaftsschule ausgeschlossen bleiben, werden im E-Bau ihrer Schule neue Fakten geschaffen, laufen die Umbauarbeiten auf Hochtouren. Allenfalls von den wenigen im Erdgeschoss notbetreuten Erst- und Zweitklässlern bemerkt, verändern Handwerker die Raumaufteilung im Obergeschoss. Dort sollen voraussichtlich schon im Mai die Kinder aus der Tagesstätte „Die kleinen Sterne“ einziehen können, die seit September 2019 in einer modular aufgebauten Einrichtung „Am Feldrain“ betreut werden, deren Ende im vergangenen Jahr beschlossen wurde.

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Zu dem Schritt hatte sich der Gemeinderat im Juni vergangenen Jahres entschlossen, nachdem der zeitlich befristete Mietvertrag für die Modullösung „Am Feldrain“ unter anderem aus Kostengründen nicht mehr verlängert werden sollte, und auch ein Neubau als optionale Lösung aus finanziellen Gründen nicht in Frage kam.

Die geplante Nutzungsänderung inklusive der Außenanlagen und Nebenkosten verursachen einen voraussichtlichen Aufwand von überschlägig 390 000 Euro. Ursprünglich war mit 425 000 Euro kalkuliert worden.

Auf rund 435 Quadratmeter Geschossfläche werden in den kommenden Wochen ehemalige Schulräume in eine Tageseinrichtung für Kinder umgewandelt. Grundlage ist ein von Architekt Jürgen Roth entwickeltes Nutzungskonzept. Die detaillierten Werkpläne hat Diplomingenieur (FH) Markus Lützel erstellt, der auch für die Bauleitung verantwortlich ist.

Raum für bis zu 35 Kinder

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Konkret geht es um einen veränderten Raumzuschnitt für eine Krippengruppe mit bis zu zehn Kindern und eine Kindergartengruppe mit bis zu 25 Kindern. Für sie entstehen neue Gruppen-, Intensiv-, Essens- und Schlafräume. Die Sanitärbereiche werden kindgerecht umgestaltet und den veränderten Bedürfnissen angepasst.

Auch für das Personal und die Leitung sind geeignete Räumlichkeiten vorgesehen. Dazu müssen Leichtbauwände eingezogen werden und diverse Wanddurchbrüche erfolgen. Die Grundstruktur des Raumangebots kann aber erhalten bleiben. Die älteren Akustikdecken werden durch höherwertige Produkte ersetzt.

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Der Zugang zum Obergeschoss soll separat von der Schulnutzung über die rückseitige Zugangstür erfolgen. Die stählerne Außentreppe auf der Ostseite übernimmt die Funktion als Notausgang. Auch über einen eigenen, rückwärtigen Freibereich werden die Kinder verfügen können.

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Bis Ende April sollen die baulichen Veränderungen abgeschlossen sein, sodass es mit dem Umzug im Mai klappen sollte. jd

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