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Bundestagswahl - SPD-Kandidatin Neza Yildirim zu Besuch im Rathaus / Kinderbetreuung und Bildung stehen im Mittelpunkt des Gesprächs mit Bürgermeister Weisbrod

Neza Yildirim (SPD) besucht Reilingens Bürgermeister

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zg
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Am Ende ihres Besuchs im Rathaus wird Neza Yildirim von Bürgermeister Stefan Weisbrod mit einem Blumenstrauß überrascht. © SPD

Reilingen. Im Rahmen ihrer „Zuhör-Tour“ traf sich die SPD-Bundestagskandidatin Neza Yildirim, begleitet vom Ortsvereinsvorsitzenden und Fraktionssprecher Dieter Rösch, im Reilinger Rathaus zu einem Informations- und Meinungsaustausch mit Bürgermeister Stefan Weisbrod, heißt es in einer Pressemitteilung der Kandidatin.

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Als Erstes wollte sie wissen, welche Erfahrungen die Bürger in der zurückliegenden Pandemiezeit gemacht haben. Hier konnte Bürgermeister Weisbrod auf einige erfolgreiche Aktionen, wie das kostenlose Verteilen von Masken und die Unterstützung der örtlichen Gastronomie durch Essensgutscheine hinweisen. Leider habe man aber durch zurückliegende Corona-Ausbrüche im gerade neu eröffneten Pflegeheim einige Todesfälle zu beklagen gehabt.

Steinigen Weg beschritten

Großes Interesse zeigte Neza Yildirim an der Entwicklung der Ganztagesgrund- und der Gemeinschaftsschule. Hier skizzierte Bürgermeister Weisbrod den langen und steinigen, letztlich aber sehr erfolgreichen Weg, der zur Einrichtung dieser Schulform in der Gemeinde geführt habe.

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Beeindruckt zeigte sich Yildirim angesichts der Entschlossenheit von Bürgermeister und Gemeinderat, hier das entsprechende Geld in die Hand zu nehmen, um damit die Attraktivität der Gemeinde als weiterführenden Schulstandort deutlich zu verbessern. Vorbildlich fand sie die Betreuung der Schüler durch mehr als 20 kommunale Kräfte. Auch betreibe die Schule eine eigene Küche und beauftrage keinen Catering- Service.

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Land soll Kommunen beistehen

Die Entwicklung der Reilinger Kindertagesstätten fand bei Yildirim großen Zuspruch. Hier fordert Bürgermeister Weisbrod mehr Unterstützung durch die Landespolitik, die die Kommunen angesichts ständig ansteigender Kosten nicht im Regen stehenlassen sollte. Dem konnte Yildirim voll und ganz zustimmen und betonte dabei sehr deutlich die Position und Forderung der SPD nach einer gebührenfreien Kinderbetreuung.

Im Bereich Klimaschutz konnte Weisbrod auf das Klimaschutzkonzept der Gemeinde verweisen und hob insbesondere energetische Sanierungsmaßnahmen bei den gemeindeeigenen Häusern sowie im Bereich Schule und Fritz-Mannherz-Hallen hervor. Damit zusammenhängend nahm die Diskussion um den öffentlichen Personennahverkehr großen Raum ein. Insbesondere bei den Verkehrsverbünden mahnten beide eine bessere Verzahnung des Rhein-Neckar-Kreises mit Karlsruhe-Nord an. Hier existiere eine Grenze, die einem klimagerechten Ausbau des ÖPNV im Weg stehe. Gleichzeitig müsse die erforderliche Mobilitätswende sozial gerecht gestaltet werden. Yildirim tritt deshalb mit Vehemenz für das verbundübergreifende 365 Euro-Jahresticket ein.

Mehr Förderung angemahnt

Zu guter Letzt sprach Yildirim die aus ihrer Sicht äußerst drängende Frage nach bezahlbarem Wohnraum an. Deshalb will sie kommunale Initiativen, wie die der Reilinger „Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft“ KWG unterstützen, die sich nach Aussage von Bürgermeister Weisbrod in den letzten Jahren immer öfter in der Sanierung und dem Neubau von Wohnungen engagiert habe. Hier mahnte Yildirim deutliche Erleichterungen und Förderungsmaßnahmen durch das Land an.

Nach mehr als zwei Stunden verabschiedete sich die SPD-Kandidatin von Bürgermeister Stefan Weißbrod, der es sich nicht nehmen ließ, die SPD-Bundestagskandidatin zum Abschied mit einem sommerlichen Blumenstrauß zu überraschen.

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