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Oldtimer-Treffen Reilingen - AMC begrüßt 150 Teilnehmer zu einer gelungenen Premiere / Zweitauflage im kommenden Jahr von Veranstaltern und Fahrern gewünscht

Oldtimer-Treffen Reilingen: Ein Porsche unter lauter Treckern

Von 
zg
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Porsche ist auch hier vertreten, nur mit etwas rustikalerer Karosserie – Die Premiere des Reilinger Oldtimer Treffen lockte tatsächlich zahlreiche Besitzer schmucker Fahrzeuge bis Baujahr 1991 an. © Beha

Reilingen. Der Allgemeine Motorsport-Club (AMC) im ADAC hat zur Premiere des Reilinger Oldtimer Treffen auf den Festplatz hinter den Fritz-Mannherz-Hallen eingeladen. Willkommen waren zu diesem Treffen Fahrzeuge bis Baujahr 1991 – egal ob Auto, Lastwagen, Zweirad oder Traktor. Entsprechend viele Zusagen erhielten die AMC-Organisatoren, war das Treffen doch eine Möglichkeit, die mindestens 30 Jahre alten Fahrzeuge zu präsentieren und ins Gespräch zu kommen.

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Die Gewinner

1. Platz: Michael Burkhardt aus Altlußheim mit einem BMW 320 Cabrio 1.

2. Platz: Fabian Klett.

3. Platz: Holger Kempf.

4. Platz: Fritz Rösch.

5. Platz: Werner Fröschlin.

6. Platz: Wolfgang Sattel.

7. Platz: Klaus Nonnenmacher.

8. Platz: Manfred Hütter. zg

Große Aufmerksamkeit erhielt dabei besonders ein Porsche, den die meisten Menschen in dieser Form wohl noch nicht gesehen haben dürften: Das Modell war ein Traktor, der inmitten der Marken Lanz und Deutz, IHC, Allgaier, Kramer, Hanomag McCormick und David Brown zu bestaunen war. Nicht wenige der 500 Besucher blieb am Porsche-Traktor stehen und bewunderte den bekannten Schriftzug auf der Motorhaube des Gefährts.

500 Besucher auf dem Festplatz

Bei der Eingangskontrolle hatte der AMC die 3G-Regel angewandt, bevor die Teilnehmer ihre Fahrzeuge erfassen ließen, um eine entsprechende Informationsplatte im Auto auslegen zu können. Die Besucher des Treffens konnten darauf Details zu jedem Fahrzeug ablesen.

Am ADAC-Torbogen kurz hinter dem Eingangsbereich wurden Teilnehmer und Fahrzeuge vorgestellt und einem Stellplatz zugewiesen. „Der Ansturm der Teilnehmer kannte keine Grenzen und im Eingangsbereich hatten unsere Helfer alle Hände voll zu tun, bereits vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung waren schon über 50 Fahrer auf dem Gelände, um sich einen guten Stellplatz zu sichern“, schreibt der AMC.

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150 Autofreunde waren es schließlich, die sich registriert hatten und mit ihren Fahrzeugen den Platz füllten. Die Vielfalt der Oldtimer auf dem Festplatz umfasste dabei Porsche 911 und 914, Renault 8, Ford Mustang, Capris, Escort, Taunus, Ferrari 512, einige VW Käfer, Golf, Polo, Audi 60, 80 und 100, Opel Blitz, GT, Kadett, Ascona, Manta, Mercedes 107 SLC, 108 S-Klasse, Ponton, Pagode, Cadillac, eine BMW Isetta, 2002, 635 CSI, 320, M3 E30, GAZ, NSU Ro80, Prinz, Citroen 2CV, Horsch, Jeep, Camaro, Triumph, Trans Am, Simca, Volvo, Heikel Kabinen, Lydt, Hansa Burgward und diverse US-amerikanische Modelle.

Bei den Zweirädern fielen unter anderem Heinkel, Rex, NSU Quickly, Kreidler Flory, Florett, DKW, BMW, Zündapp, Horex, Adler, Vespa Roller, Honda Dax Victoria sowie Fahrräder mit Hilfsmotoren ins Auge. Ein besonderer Hingucker war aber auch eine fahrende Dampflok im Eingangsbereich.

Kaum standen alle Fahrzeuge, machte sich die Hälfte von ihnen schon wieder auf den Weg: 75 Autos, Zweiräder und Traktoren starteten eine rund 30-minütige Ausfahrt. Angeführt wurde der Tross von einem Opel Blitz der Reilinger Feuerwehr aus dem Jahr 1952, der auch Bürgermeister Stefan Weisbrod einen Platz zum Mitfahren bot. Dem Opel folgten mit einem offenen VW-Käfer-Cabrio die Vorsitzende der KuSG Sabine Petzold sowie weitere 75 Fahrzeuge, die das Interesse der Passanten auf sich zogen. Mit viel Applaus der Menschen am Straßenrand fuhren die Oldtimer eine gemütliche Runde, um schließlich wieder ihre Plätze auf dem Festplatz einzunehmen.

Jury vergibt zwölf Preise

Nachdem alle Fahrzeuge ihren Stellplatz gefunden hatten, erfolgte eine Begutachtung durch eine Jury, der auch Weisbrod und Petzold angehörten. Diese Jury hatte keine leichte Aufgabe, die Sieger des Premierentreffens zu benennen, denn der überwiegende Teil der Fahrzeuge habe sich in einem sehr guten bis sogar neuwertigen Zustand befunden, so das Urteil.

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Nach mehr als einer Stunde Begutachtung unterstrich die Jury, dass noch sehr viel mehr Fahrzeuge eine Prämierung verdient hätten als sie hier zur Verfügung ständen.

Bei netten Gesprächen verging der Nachmittag recht schnell, bis der Veranstalter zur Preisverteilung einlud, die von der Bühne aus vom Organisationsleiter und Vorsitzenden des AMC Gerd Römpert moderiert wurde. Seine Co-Moderatoren, Bürgermeister Stefan Weisbrod und KuSG-Vorsitzende Sabine Petzold, dankten den Teilnehmern und betonten, dass das Treffen eine große Bereicherung für die Gemeinde sei.

Neben acht Preisen für die Fahrzeuge hatten sich die Veranstalter einige besondere Auszeichnungen ausgedacht: So erhielt Fabian Klett für die kürzeste Anreise zum Veranstaltungsgelände einen Pokal – Er hatte nur 100 Meter zurücklegen müssen. Die weiteste Anreise hatte Ralf Epple, der aus Riedstadt nach Reilingen kam, und hierfür ebenfalls mit einem großen Pokal bedacht wurde. Das leistungsschwächste Fahrzeug hatte unterdessen Klaus Nonnenmacher dabei – ein 1-PS-Zweirad-Fahrrad mit Hilfsmotor. Mit 195 PS war der Mercedes von Harry Groß das leistungsstärkste Fahrzeug der noch Anwesenden und wurde ebenfalls ausgezeichnet.

Wiedersehen 2022

Der AMC zog schließlich eine sehr positive Bilanz, auch weil das Treffen auf dem Festplatz dank der Hilfe der Clubmitglieder von Beginn an reibungslos verlaufen sei. Er hoffe nun auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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