Ortsentwicklung - Land bewilligt weitere 300 000 Euro für städtebauliche Projekte Plätze werden hergerichtet

Von 
Andreas Wühler
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Dank der Fördergelder aus dem Sanierungsprogramm konnte für das historische Nebengebäude zum Gasthaus „Zum Löwen“ ein drohender Abbruch verhindert und eine Generalsanierung ermöglicht werden. Nun soll der Parkplatz saniert werden. © Dufrin

Reilingen. Von einer „Fortschreibung der Erfolgsgeschichte Ortskernsanierung“ spricht Bürgermeister Stefan Weisbrod angesichts einer Nachricht aus dem Stuttgarter Wirtschaftsministerium: Die Gemeinde erhält weitere 300 000 Euro für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortskern Reilingen III“.

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Womit sich die von Bund und Land seit 2015 für die Ortskernsanierung bereitgestellte Summe auf 1,7 Millionen Euro erhöht. Zusammen mit den Mitteln, die die Gemeinde gehalten ist beizusteuern, der sogenannte 40-prozentige Komplementäranteil, ergibt sich ein gesamter Förderrahmen von rund 2,4 Millionen Euro, der in die Verbesserung des Wohnumfelds fließt.

Mit dem Geld konnten in den vergangenen Jahren über 30 private Sanierungsvereinbarungen mit einem Fördervolumen von über einer halben Million Euro abgeschlossen werden. Weitere Projekte wurden von der Gemeinde umgesetzt, so der Ausbau des Radwegs am Ortsrand, die Erneuerung von Bierkellergasse und Hildastraße sowie die umfangreiche Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses „Zum Löwen“.

Vorhaben voll anerkannt

Doch noch gibt es große Baustellen im Oberdorf. „Die zusätzlichen Finanzmittel können wir dringend gebrauchen“, freut sich Weisbrod darüber, dass das Land die im kommunalen Förderantrag formulierten Vorhaben in vollem Umfang anerkannt hat. Mit den zugesagten Fördermittel von 300 000 Euro, zusammen mit dem Anteil der Gemeinde in der Summe eine halbe Million Euro, will Weisbrod in erster Linie zwei Plätze herrichten lassen: den Parkplatz beim Dorfgemeinschaftshaus und einen Platz in der Speyerer Straße. Wie genau dies vonstattengehen soll, darüber wird noch im Gemeinderat diskutiert werden.

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Wie sich Weisbrod auch vorstellen kann mit dem Rat darüber zu verhandeln, das Sanierungsgebiet auf den östlichen Teil der Gemeinde auszudehnen. Denn auch dort sei es an der Zeit, das Lebensumfeld zu verbessern, stellt der Bürgermeister fest. aw

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