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Wasserleitung

Radweg in Reilingen "zum Ferienbeginn" wieder intakt

Trotz Erschwernissen ist jetzt eine weitere Etappe am südlichen Ortsrand von Reilingen bewältigt.

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jd
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Der vom Leitungsbau betroffene Abschnitt des Radwegs entlang der Landesstraße erhält bis zum Monatsende einen völlig neuen Unter- und Oberbau. © Dufrin

Reilingen. Seit knapp einem Jahr ist die Landauer Bauunternehmung Sartin mit dem Aufbau einer zweiten Trinkwasserleitung am südlichen Ortsrand von Reilingen beschäftigt. Im Verlauf des 1560 Meter langen Leitungsweges waren insgesamt vier Verteiler- und Entlüftungsbauwerke zu errichten. Investor ist der Zweckverband Wasserversorgung Südkreis Mannheim, der sich die verbesserte Versorgungsstruktur rund zwei Millionen Euro kosten lässt.

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Gut einen Monat liegt der tatsächliche Bauverlauf gegenwärtig hinter dem Bauzeitenplan zurück. „Wir hatten gerade in jüngster Zeit mit einer ganzen Reihe von Erschwernissen zu kämpfen, die sich hemmend auf die Terminplanung auswirkten“, berichtet Projektleiter Roy Ruhrländer vom Ingenieurbüro E. Schulz. Mehrfach seien die Bagger und Schaufellader von Unbekannten lahmgelegt worden, indem im Dunkel der Nacht die verschlossenen Dieseltanks aufgebrochen und geleert wurden. „In einem Fall war nur noch der Mechaniker in der Lage, die Baufahrzeuge zu entlüften und nach rund einer Woche Stillstand wieder flottzumachen“.

Doch dabei blieb es nicht. Langfinger hatten es auch auf die Kabeltrommeln abgesehen und Kabel zerschnitten, wohl um zu schauen, ob es Kupferkabel sind. Dadurch war es notwendig geworden, zusätzliche Kabelmuffen zu schweißen. „Bei 20-Kilovolt-Kabeln eine zeitaufwändige Sache“, weiß Ruhrländer aus Erfahrung. Zu guter Letzt sei noch ein Wasserrohrbruch im Erfassungsbereich der Brunnen dazugekommen. Dort habe die Baufirma mit einem ungeplanten Einsatz bei den Aushubarbeiten unterstützend eingegriffen und damit eine schnelle Leitungsreparatur möglich gemacht.

Leitungsbau beendet

Eine erfreuliche Information hat Ruhrländer für die Nutzer der Radwege im Umfeld der Baustelle. Der Leitungsbau in der Feldflur und parallel zur Landesstraße konnte mittlerweile beendet werden. Nun sind die Asphaltarbeiten im Gange. Zunächst wird auf einer Länge von rund 250 Metern der komplette Aufbau des Radwegs im Verlauf der Landesstraße erneuert und in direktem Anschluss soll der Rote Heckweg eine neue Asphaltdeckschicht erhalten. „Zum Ferienbeginn in Baden-Württemberg werden die Radwege wieder uneingeschränkt nutzbar sein“, versichert der Fachingenieur.

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Bis zur Sommerpause stehen noch vorbereitende Arbeiten an. Beispielsweise die Suche nach den geeignetsten Anschlusspunkten am großen Bauwerk S30 im Staatswald. Darüber hinaus muss noch der Anschluss am Brunnen vier erkundet werden, da aus den alten Bestandsplänen nicht alle erforderlichen Informationen zu entnehmen sind.

Eine Arbeitsunterbrechung erfordert der bevorstehende, zweiwöchige Firmenurlaub. Vom Mitte August bis September ruhen die Baustellenaktivitäten. Direkt im Anschluss werden die Spezialisten für den Rohrleitungsbau den letzten Leitungsabschnitt im Staatswald Untere Lußhardt zwischen Brunnen drei und vier angehen. Dabei handelt es sich um rund 250 Meter Wasserleitung in einer Stärke von 400 Millimeter Nennweite.

„Wir gehen unverändert davon aus, dass trotz aller Erschwernisse ein Projektabschluss bis Anfang Oktober möglich ist“, erwartet Ruhrländer. 

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