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Infrastruktur

Reilingen: Arbeiten an Leitung kommen flüssig voran

Der Zweckverband Wasserversorgung hat in zwei Monaten mehr als 350 der insgesamt 1560 Meter langen Wasserleitung mitsamt Kabel und Steuerleitung Meter verlegt.

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zg/jd
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Wegen Wartungsarbeiten ist der Saukopftunnel ab dem 6. Dezember nachts voll gesperrt. © dpa

Reilingen. Absolut verlässlich, in hervorragender Qualität und in ausreichender Menge soll das Lebenselixier Wasser laut Zweckverband Wasserversorgung Südkreis Mannheim rund um die Uhr, tagein, tagaus von den Gewinnungsanlagen zum Verbraucher gelangen. Dafür sorgt im Verwaltungsraum der Zweckverband, zu dem sich die vier Verbandsgemeinden schon in den 1960er Jahren zusammengeschlossen haben. Im Reilinger Wasserwerk in der Speyerer Straße laufen alle anlagentechnischen Prozesse zusammen. Der Wasserzufluss wird dort digital erfasst, überwacht, gesteuert und geregelt.

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Erhebliche Beträge wendet der Zweckverband derzeit auf, um ein Optimum an Versorgungssicherheit zu erhalten. Mit dem Bau einer zweiten Förderleitung soll es auch im Falle einer Havarie der mehr als 50 Jahre alten Bestandsleitung möglich werden, die Wasserversorgung in vollem Umfang zu gewährleisten (wir berichteten).

Seit Mitte August führt die auf Tief- und Rohrleitungsbau spezialisierte Landauer Sartin GmbH die Projektarbeiten aus. In einem ersten Schritt wurden rund 350 der 1560 Meter langen Wasserleitung mitsamt Kabel und Steuerleitung verlegt. Im Streckenverlauf musste eine bestehende, 40 Zentimeter dicke Erdgashochdruckleitung in einer Tiefe von etwa drei Meter unterquert werden.

Rad- und Fußweg betroffen

Bei den Tiefbauarbeiten wurden bislang ausschließlich landwirtschaftlich genutzte Flächen auf der Westseite des Roten Heckweges beansprucht. Sie konnten danach wieder in ihren Ursprungszustand versetzt werden. „Der Leitungsweg ist bereits geschlossen und der seitlich gelagerte Mutterboden aufgetragen“, so das Unternehmen. Rad- und Fußweg müssen noch geschlossen bleiben. „Wir wollen noch in diesem Jahr den Rote Heckweg etwa auf halber Strecke kreuzen“, war von den Projektleitern Erich Schulz und Roy Ruhrländer vom Hirschberger Ingenieurbüro E. Schulz GmbH zu erfahren. Dabei werde die wasserführende Bestandsleitung des Zweckverbandes tangiert, die in etwa zweieinhalb Meter Tiefe zu unterqueren sei. Deshalb werde es notwendig, den Weg vorübergehend geschlossen zu halten. Ziel sei es, spätestens im Dezember die Sperrung aufzuheben.

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„Unmittelbar im Anschluss muss auf dem Wasserwerksgelände die bestehende Förderleitung in Form eines Provisoriums umgelegt werden“, erklärt der Verband abschließend. Erst dann werde es möglich, das neue Verteilerbauwerk zu erstellen. Die Leitungsarbeiten in der Feldflur indes sollen erst im Frühjahr auf den Ackerflächen östlich des Heckweges fortgesetzt werden. zg/jd

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