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Fußball - Michael Astor kandidiert für den Vereinsbeirat des VfB Stuttgart / Der Reilinger will sich mit seinen Kenntnissen im Wirtschaftsbereich einbringen

Reilinger kandidiert für Vereinsbeirat des VfB Stuttgart

Von 
Katrin Dietrich
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Das gemeinsame Fußballspielen – natürlich im VfB-Trikot – mit Sohn Maxim ist für Michael Astor ein wichtiges Ritual. © Dietrich

Reilingen. Seit 20 Jahren schlägt das Herz von Michael Astor für den VfB Stuttgart – und nun ist der Reilinger als Kandidat für den Vereinsbeirat in der Säule Wirtschaft und Gesellschaft nominiert. Eine große Ehre, wie er selbst sagt, denn im Vorentscheid überzeugte Astor in einem starken Feld von 47 kompetenten Mitbewerbern.

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Begonnen hat die VfB-Leidenschaft des Reilingers vor rund 20 Jahren während seiner Studienzeit, als er in Ludwigsburg Steuer- und Wirtschaftsrecht studierte. „Damals wurde ich ein treuer Fan des Vereins mit dem roten Brustring und ging regelmäßig ins Stadion“, erklärte der Fußballfan. Doch 2013 wollte er mehr als nur Fan sein und wurde offizielles Mitglied des größten Vereins in Baden-Württemberg.

Kontakte geknüpft

Mit Stolz verfolgt Michael Astor seitdem nicht mehr nur die Spiele, sondern auch die Entwicklung des Fußballvereins mit seinen knapp 72 000 Mitgliedern. Als der Reilinger 2016 staubedingt etwas zu spät zu einer Veranstaltung seines Vereins erschien, wurde ihm ein letzter freier Platz in der ersten Reihe zugewiesen. Man kann sich in etwa vorstellen, wie es ihm da erging, aber selbstbewusst nahm er dort Platz, neben einem Verantwortlichen seines Lieblingsvereins.

Im Laufe des Abends entwickelte sich ein interessantes Gespräch, dass die Männer im Anschluss in privater Runde fortsetzten. Dabei wurde das Potenzial des Bundesbetriebsprüfers erkannt und er wurde in den Mitgliederausschuss des VfB Stuttgart berufen. „Dieser Ausschuss fungierte projektbezogen von 2017 bis 2019. Dabei ging es vorwiegend um die Ausgliederung der Profimannschaft aus dem Verein in eine AG. Als diese erfolgreich abgeschlossen war, wurde der Ausschuss aufgelöst“, erklärt Michael Astor.

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Während dieser Zeit arbeitete er eng mit dem jetzigen Präsidenten Claus Vogt zusammen, der ebenfalls Mitglied im Ausschuss war, lernte ihn dabei kennen und schätzen. „Danach wollte ich mich unbedingt weiter aktiv für den VfB engagieren und auch mein Wissen einbringen. So beschloss ich im Mai, mich auf die Stelle im Vereinsbeirat zu bewerben“, sagt der 40-Jährige.

Er ist der Jüngste in der Runde der Nominierten und freute sich riesig, als er im Juni die Nachricht erhielt, dass er am 18. Juli bei der Mitgliederversammlung auf dem Wahlzettel in der benannten Kategorie stehe würde. Natürlich ist Michael Astor an diesem Tag auch persönlich in der Mercedes-Benz-Arena mit dabei und hofft, die Mitglieder mit seinem Wissen und seiner Leidenschaft für die Stuttgarter Fußballer überzeugen zu können.

Aktuell nimmt er regelmäßig Termine mit Fanclubs wahr und stellt sich deren Fragen. „Es ist schön, dass die Fans auch teils kritische Fragen stellen, denn das zeigt mir, wie wichtig auch ihnen der Verein ist, für den wir gemeinsam brennen“, freut sich Astor.

Natürlich ist der langjährige Fan privat mit Trikot und Fahne ausgestattet und auch seine Frau Isabell und sein vierjähriger Sohn Maxim teilen seine Leidenschaft. So gehört das regelmäßige Fußballspielen mit Maxim zum besonderen Ritual, natürlich im VfB-Trikot. Ganz wichtig ist für den kleinen Nachwuchsspieler auch das Maskottchen „Fritzle“. Das große grüne Krokodil gehört für ihn bei einem Fußballspiel genauso dazu wie die Spieler.

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Nun steigt bei Familie Astor langsam die Aufregung, denn die Zeit der Wahl kommt immer näher und der Bewerber verfolgt wichtige Ziele. „Ich möchte mich für die Mitgliederrechte einsetzen und mein Fachwissen in die Nachverhandlungen des Grundlagenvertrages zwischen AG und dem Verein einbringen, um damit die Position des Vereins zu stärken. Außerdem will ich das finanzielle Aufkommen des Vereins verbessern und seine Professionalisierung weiter voranzutreiben.“

Mit diesen Vorsätzen wird sich der Reilinger der Wahl am kommenden Sonntag, 18. Juli, stellen und hofft darauf, dass er zu einem der drei Bewerber gehört, die an diesem Tag von den Mitgliedern in den Vereinsbeirat der Säule Wirtschaft und Gesellschaft gewählt werden.

Freie Autorin Seit 2001 fotografiere und schreibe ich regelmäßig und gerne als Freie Mitarbeiterin für die Schwetzinger Zeitung. Vor meine Linse und unter meine Feder kommen gerne die Feuerwehr, Tiere, Natur, Kinder, Kirche, Feste, Kultur, mein Heimatort Reilingen und

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