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Sanierung - Asphaltschäden in der Haupt- und Speyerer Straße werden behoben

Schnelles Handeln spart viel Geld

Von 
jd
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Reilingen. Haupt- und Speyerer Straße gehören zu den bedeutendsten innerörtlichen Verkehrsachsen. Sie sind sehr gut frequentiert und zusätzlich durch Lkw und Linienbusse belastet. Darunter leidet primär der Straßenoberbau, es kommt aber auch zu Verformungen der darunter liegenden Schichten.

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Beide Gemeindestraßen weisen typische Asphaltschäden in Form unterschiedlicher Rissausprägungen auf. Darüber hinaus bricht unter der enormen Belastung das Fugenmaterial der Entwässerungsrinnen aus, mit der Folge, dass sich die Rinnenplatten lockern.

Rinnen werden ausgefräst

Ein Mitarbeiter der Firma BST bei der Fugensanierung. © Dufrin

Die Gemeindeverwaltung hat deshalb den in Bad Schönborn ansässigen Kommunaldienstleister BST (Beton Sanierung & Trennschnitte Markotic) mit der Schadensbehebung beauftragt.

Die Straßenspezialisten haben in der zweiten Novemberwoche damit begonnen, die defekten oder mit Bewuchs versehenen Passagen der Entwässerungsrinnen auszufräsen oder zu bürsten und zu säubern. Mit Material auf Basis von Polyurethan werden die Fugen neu vergossen.

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Die Sanierung der Risse im Straßenasphalt wird frühestens in der letzten Novemberwoche beginnen können. Zum Einsatz kommt das sogenannte Heiß-Pressluft-Verfahren (HPS). Hierbei werden die Risse ausgeblasen, gereinigt und getrocknet, sodann mit einer etwa fünf Zentimeter breiten Bitumen-Vergussmasse überzogen und abschließend mit Splittmaterial abgestreut. Derartige Arbeiten sind stark von Wetter und Temperaturen abhängig, so dass mit kurzfristigen Terminänderungen gerechnet werden muss.

Um den Verkehrsfluss nicht allzu sehr zu behindern, sollen die Sanierungsarbeiten im Verlauf der „Oberen“ Hauptstraße vorwiegend an einem Samstag ausgeführt werden.

Kurzfristiges Halteverbot

Die maßgebenden Schadstellen werden zuvor durch das Walldorfer Ingenieurbüro für Bauwesen Arno König gekennzeichnet. Wo notwendig, sorgt der kommunale Bauhof für die Ausschilderung mit einem absoluten Halteverbot.

„Uns lag viel daran, noch vor Wintereinbruch die anzutreffenden Schäden beheben zu lassen, bevor sich das Schadbild weiter verschlechtert“, betont Bürgermeister Stefan Weisbrod. Denn am Anfang seien es oft nur minimale Risse, über die Wasser in den Unterbau eindringen und gefrieren könne. Mit gravierenden Folgen bis hin zur Bildung von Schlaglöchern, deren Sanierung für die Gemeinde erheblich teurer käme. jd

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