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Glasfaserausbau - Erschließung des Gemeindegebiets schreitet zügig voran

Schnelles Internet in Reilingen ist greifbar nah

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jd
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Reilingen. Schon ein knappes halbes Jahr gehören die Arbeitskolonnen der Kölner Firma Artemis IST zum Gemeindealltag. Sie arbeiten sich von West nach Ost durch die Ortsstraßen und bauen im Auftrag der Deutsche Glasfaser die innerörtliche FTTH-Struktur (Glasfaser bis ins Haus) auf. Die kurzzeitige Unterbrechung der Tiefbauarbeiten über die Osterfeiertage endet in der letzten Aprilwoche. Bis zum Sommer kümmern sich zwei Arbeitsteams mit jeweils zehn Mitarbeitern um die noch offenen Sektoren.

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Für die belasteten Anwohner und Verkehrsteilnehmer zeichnet sich so ganz allmählich ein Silberstreif am Horizont ab. Denn knapp 75 Prozent oder 2500 der insgesamt 3250 Gebäude gelten mittlerweile als „Homes passed“. Dieser Fachbegriff besagt, dass alle notwendigen Arbeiten auf öffentlichem Grund abgeschlossen und die notwendige, vorgelagerte Glasfaser-Infrastruktur fertiggestellt sind. Der eigentliche Gebäudeanschluss, der Einzug des Glasfaser-Kabels und die Installation der notwendigen Technik im Gebäude sind dagegen noch durchzuführen.

Stromanschluss für PoP

Hochkonzentriert ist ein Techniker damit beschäftigt, an einem der „Distribution Points“ die einzelnen Leitungen zu „spleißen“. © Dufrin

Auch der Mitte Januar an der Südwest-Ecke des Bürgerparks aufgestellte Point of Presence (PoP) hat bereits seinen Stromanschluss erhalten. Als nächste Ausbaustufe erfolgt die Zählersetzung. Der PoP bildet als regionale Technikzentrale die Schnittstelle zwischen dem Weitverkehrs-Backbone und dem neu zu erstellenden Access-Netz hin zum Kundenanschluss. In dem FTTH-Netz ist der PoP die letzte „elektrische Stelle“ im Netz. Hier werden die Fasern mit den Lichtsignalen belegt, die dann bis zur „Optical Network Termination“ (ONT) oder umgangssprachlich Glasfasermodem im Haus durchlaufen.

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„Wir sind mit dem Aufbau des Glasfasernetzes in Reilingen sehr gut in der Zeit und werden deutlich früher damit fertig“, freut sich Projektmanager Memik Erdogan. Schon bis Mitte des Jahres können die Tiefbauarbeiten abgeschlossen werden. Im Anschluss folgt das Einblasen der Glasfaserkabel. Sie werden stückweise verlegt und die Kabelenden müssen miteinander verbunden werden. Diesen Vorgang nennt man Spleißen.

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„Sobald die zentrale Verteilerstation (PoP) aktiv geschaltet ist, beginnen wir mit den Aktivierungen der Glasfaserleitung zu Hause“, kündigt Erdogan an. Die Montage des häuslichen Netz- bzw. Teilnehmeranschlusses würden zertifizierte Baupartner übernehmen. „Wir sind zuversichtlich, dass im vierten Jahresquartal erste Nutzer via Glasfaser surfen, telefonieren oder fernsehen können“, so seine optimistische Annahme. 

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