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Technischer Ausschuss - An der Landesstraße nach Neulußheim soll der Lärm gemindert werden

Standort für stationäre Blitzersäule gesucht

Von 
jd
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Reilingen. Die bis an die Landesstraße 546 herangerückte Wohnbebauung ist einer unverhältnismäßig hohen Lärmbelastung ausgesetzt. Abhilfe verspricht sich die Gemeinde von einer stationären Blitzersäule, die dort noch im Spätherbst in Betrieb gehen soll. (wir berichteten). Auf Nachfrage aus dem Technischen Ausschuss bestätigte Bürgermeister Stefan Weisbrod in der jüngsten Sitzung, dass Anschaffung und Aufbau der Säule auf etwa 51 000 Euro kommen werden und zu Lasten der Gemeindekasse gehen.

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Die Große Kreisstadt Hockenheim übernimmt die Kosten des Messeinschubs (57 000 Euro), den sie auch an anderen Standorten im Verwaltungsraum variabel einsetzen kann. Ob für die Geschwindigkeitsmessanlage noch ein Fahrzeugrückhaltesystem in Form von Leitplanken erforderlich werde, sei noch unklar, so Weisbrod. Verabredet sei, zu prüfen, ob eine Beteiligung der Gemeinde an den Bußgeldeinnahmen in Frage komme.

Angesichts der nachgewiesenen Lärmintensität besteht fraktionsübergreifend und auch unter den Anwohnern Konsens über die Notwendigkeit einer Geschwindigkeitsmessanlage. Redebedarf löst aber nach wie vor die Standortfrage aus, so auch bei der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses.

„Wir werden keinen Standort finden, der allen Anwohnern genehm ist“, betonte Bürgermeister Weisbrod nicht zum ersten Mal. Da aber der Blitzer beide Fahrtrichtungen abdecke, werde man prüfen, ob die Messsäule etwas in Richtung Neulußheim verlagert werden könne. So werde es möglich, auch den in südlicher Richtung fahrenden Verkehr zu beeinflussen. Ein weiteres Heranrücken an den Verkehrskreisel sei wegen der Abstandsvorgaben (mindestens 150 Meter) nicht möglich. jd

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