Bürgermeisterwahl - Seit dem Wochenende können sich Kandidaten im Rathaus melden / Gewählt wird am Sonntag, 21. März / Stichwahl für April geplant Stefan Weisbrod: Bewerbung ist im Briefkasten

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zg
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Gemeinsam mit seinen Kindern machte sich Bürgermeister Stefan Weisbrod auf den Weg zum Rathaus und warf seine Bewerbung für die Bürgermeisterwahl im März in den Briefkasten. © Klefenz

Reilingen. Seit Samstag, 16. Januar, können sie sich bewerben, die Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters – oder der Bürgermeisterin – in Reilingen.

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„Ich würde sehr gerne weitermachen dürfen“, das hat der amtierende Rathauschef Stefan Weisbrod schon des Öfteren klargestellt. Nun ließ er gleich am Samstagfrüh mit seinen Kindern Taten folgen, und hat seine Bewerbung in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen. „Reilingen ist sehr attraktiv, ich gehe schon davon aus, dass es mehrere Bewerberinnen und Bewerber geben wird“, so ein motivierter Stefan Weisbrod.

„Ich freue mich auf einen engagierten und fairen Wahlkampf. Die Gemeinde steht vor großen Aufgaben, die nur gemeinsam mit den Bürgern gemeistert werden können, das gute Miteinander in unserem schönen Dorf würde mir dabei ein Herzensanliegen bleiben“, so der Bürgermeister, dessen jetzige Amtszeit am 15. Juni auslaufen wird.

Frist läuft bis 23. Februar

Alle Bewerbungen, die bis Montag, 18. Januar, 7.30 Uhr im Briefkasten des Rathauses liegen, gelten als gleichzeitig eingegangen. Wenn die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung mehr als eine Bewerbung in ihrem Briefkasten vorfinden, entscheidet unter diesen Eingängen das Los über die spätere Reihenfolge.

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Bewerbungen für die Wahl zum Bürgermeister müssen spätestens am Dienstag, 23. Februar, 18 Uhr, schriftlich bei der Gemeindeverwaltung, Bürgermeister-Stellvertreter Peter Geng als Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses – Bürgermeisteramt, Hockenheimer Straße 1-3, 68799 Reilingen – eingereicht werden.

Der Gemeindewahlausschuss befindet in einer öffentlichen Sitzung am Dienstag, 23. Februar, darüber, welche Bewerberinnen und Bewerber, und – falls durch zeitgleichen Eingang im Rathaus erforderlich per Losentscheid – in welcher Reihenfolge, für die Wahl zugelassen werden.

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Sollte am Sonntag, 21. März, kein Kandidat mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten, wird eine sogenannte Neuwahl notwendig. Bei dieser Neuwahl genügt die einfache Mehrheit. Die Neuwahl ist für Sonntag, 18. April, festgesetzt. Die Bewerbungsfrist für neue Bewerbungen beginnt am Montag, 22. März, Mitternacht, und endet am Donnerstag, 25. März, um 18 Uhr.

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Bewerberinnen und Bewerber der ersten Wahl, die in der Einreichungsfrist für die Neuwahl ihre Kandidatur nicht zurückziehen, bleiben auf dem Stimmzettel als Kandidaten stehen.

Wählbar sind Deutsche und Unionsbürger, die in der Bundesrepublik wohnen. Die Bewerber müssen am Wahltag zwischen 25 und 68 Jahre alt sein. Außerdem müssen sie das Grundgesetz anerkennen und dafür eintreten.

Stelle ist ausgeschrieben

Neben der formlosen Bewerbung müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist folgende Unterlagen eingereicht, beziehungsweise nachgereicht werden: eine Wählbarkeitsbescheinigung und eine eidesstattliche Versicherung der Bewerberin und des Bewerbers, laut Gemeindeordnung wählbar zu sein.

Unionsbürger brauchen eine weitere eidesstattliche Versicherung, dass sie Staatsangehörige ihres Herkunftsmitgliedstaates sind und in diesem ihre Wählbarkeit nicht verloren haben. zg

Info: Details beinhaltet die öffentliche Stellenausschreibung, die unter www.estellen.de/stellensuche/stellenangebote abrufbar ist.