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Obst- und Gartenbauverein - Sammelbestellung junger Pflanzen ein voller Erfolg

Tomaten stark nachgefragt

Von 
kb/mk
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Nicht nur Tomatenpflanzen waren im Angebot, sondern auch andere Kräuter- und Gemüsepflanzen. Die Helfer um Vorsitzenden Karl Bickle (r.) hatten alle Hände voll zu tun. © OGV

Reilingen. Die Sammelbestellung für Tomatenpflanzen war aufgrund der großen Nachfrage wie im vergangenen Jahr für den Obst- und Gartenbauverein eine logistische Herausforderung. Die aus der Corona-Not geborene Sammelbestellung für Tomatenpflanzen ergab wie im vergangenen Jahr die Rekordzahl von mehr als 700 Pflanzen. Hinzu kam der Verkauf von Gemüsepflanzen wie Paprika, Petersilie, Lauch, Sellerie, Kohlrabi und Kopfsalat. Auch nach dem Ende des offiziellen Bestelltermins war die Nachfrage noch groß. Um die große Zahl der Pflanzen von der Pflanzengärtnerei bis in den Vereinsgarten zu transportieren, waren mehrere Fahrzeuge mit Anhängern notwendig. Die Bestellaktion erfreute sich großer Beliebtheit, auch über die Grenzen von Reilingen hinaus.

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Bei den Kleingärtnern kam die Aktion des Obst- und Gartenbauvereins genau zum richtigen Zeitpunkt. Schließlich ist die Tomate mit großem Abstand das beliebteste Gemüse in den Kleingärtnern.

Vorsitzender Karl Bickle dankte allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung, ohne die eine solche Aktion nicht möglich wäre. Und er hatte für die Gartenfreunde, speziell für die Liebhaber der Tomate noch einige Tipps für den erfolgreichen Anbau:

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Tief einpflanzen

Grundsätzlich gelte bei Tomaten – tief pflanzen. Mit anderen Worten, der Wurzelballen sollte nach dem Einpflanzen zwischen fünf und zehn Zentimeter unterhalb der Oberfläche liegen und das Pflanzloch sollte doppelt so groß sein wie der Ballen. Der Pflanzabstand muss mindestens 50 Zenitmeter betragen. Ganz wichtig ist das Aufrauen des Wurzelballens, um ein gutes Anwachsen zu ermöglichen. Mit einem Gemisch aus Kompost und Garten- oder Blumenerde wird das Pflanzloch verfüllt. Als letzter Schritt sollte ein ausgiebiges Angießen nicht vergessen werden.

Nach 14 Tagen sollte eine erste Düngung erfolgen. Ob biologisch oder mineralischer Dünger benutzt wird, steht jedem frei. Dunkelgrüne Blätter mit eingerollten Triebspitzen weisen auf eine Überdüngung hin. Bei Düngerunterversorgung sind die Blätter meist hellgrün und der Wuchs ist mäßig.

Tomaten nicht über das Blatt gießen, auch der Sprinkler sollte tabu sein. Kartoffeln übertragen die Braun- und Krautfäule und haben daher in der Nähe der Tomaten nichts verloren. Wirkungsvoll gegen die Braunfäule wirkt sich ein Regenschutzdach über den Pflanzen aus. Jede Pflanze mit einem Pfahl oder Spiralstab befestigen, die Stäbe sollten zuvor desinfiziert werden.

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Nur einen Trieb zulassen

Nur einen Trieb wachsen lassen, alle anderen gründlich ausgeizen, dadurch wird die Durchlüftung besser und die Früchte reifen gleichmäßiger. Wenn die Pflanze genügend Blätter gebildet hat, sollten diejenigen, die den Boden berühren, entfernt werden. kb/mk

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