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Gemeinderat

Wärmelecks auf der Spur

Neue Kehrmaschine gebilligt

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aw
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Reilingen. Wärmeverluste zu begrenzen, ist eine gute Möglichkeit, um Energie und damit Geld einzusparen. Eine perfekte Methode, Häuser auf „undichte“ Stellen hin abzuklopfen, ist die Thermografie. Ein Anbieter solcher Aufnahmen ist AVR Energie, mit der die Gemeinde seit vier Jahren zusammenarbeitet. Die „Behandlung“ eines Hauses samt Energiebericht kostet rund 130 Euro – die Gemeinde bezuschusst die Aktion mit 60 Euro pro Gebäude. Vom Gemeinderat wurde nun einstimmig beschlossen, die Aktion weiterlaufen zu lassen. Der Fördertopf wurde dabei bei 1500 Euro gedeckelt – 25 Gebäudeeigentümer können sich folglich für eine Förderung melden. Zum Vergleich – im vergangenen Jahr wurde das Angebot 23-mal genutzt, Tendenz steigend.

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Nachträglich sollte der Rat der Anschaffung einer neuen Kehrmaschine zustimmen. Sie ersetzt die alte im Bauhof, die aufgrund ihres Alters nicht mehr wirtschaftlich zu reparieren war. Die neue Maschine war ausgeschrieben worden, die billigste Bieterin war die Firma L+H Hochstein mit rund 114 000 Euro.

Anschaffung wird teurer

Da die Bindefristen abzulaufen drohten – die Preise sind mittlerweile um gut ein Fünftel gestiegen – wurde die Anschaffung bereits gebilligt. Nun musste der Rat den Kauf nachträglich bewilligen. Jens Pflaum (FDP) bezeichnete die Kehrmaschine als Luxus und Klaus Schröder (FW) störte sich am angebotenen Preis für die alte Kehrmaschine, der ihm zu nieder erscheint. Wie Bürgermeister Stefan Weisbrod mitteilte, sehe er dies genauso, zu den angebotenen Preisen würde die Maschine nicht verkauft. Letztlich billigte der Rat die Anschaffung nachträglich mit mehrheitlichem Votum. aw

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Von
Andreas Wühler
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