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Gewerkschaft NGG schlägt Alarm

11.800 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis von Altersarmut betroffen

Von 
Katja Bauroth
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Im Alter auf jeden Cent achten - das wird bei vielen Menschen der Fall sein. © Symbolbild: NGG

Region/Schwetzingen. Ein Leben lang arbeiten – und trotzdem reicht die Rente nicht: Im Rhein-Neckar-Kreis sind rund 11.800 Vollzeitbeschäftigte selbst nach 45 Arbeitsjahren im Rentenalter von Armut bedroht. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung.

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Demnach verdienen 10,2 Prozent aller Beschäftigten, die im Rhein-Neckar-Kreis in Vollzeit arbeiten, weniger als 2050 Euro brutto im Monat. Rein rechnerisch müssten sie sogar mehr als 45 Jahre lang arbeiten, um auf eine Rente oberhalb der Grundsicherungsschwelle von aktuell 835 Euro zu kommen. „Altersarmut ist kein Schreckensszenario in der Zukunft, sondern für viele Menschen längst Realität. Die Rente derer, die etwa jahrzehntelang in einer Bäckerei oder Gaststätten gearbeitet haben, reicht schon heute oft nicht aus. Rentenkürzungen oder Forderungen über ein späteres Eintrittsalter sind der falsche Weg. Stattdessen muss die Politik die gesetzliche Altersvorsorge stärken“, sagt Elwis Capece, Geschäftsführer der NGG-Region Mannheim-Heidelberg.

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Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

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