Grüne - Zoom-Treffen des Grünen-Landtagsabgeordneten mit Tierärztin / Diskussion wird sich hauptsächlich um die Situation in Ställen und Schlachthöfen drehen Andre Baumann und Cornelie Jäger setzen sich für Schutz der Tiere ein

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zg
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Zu einem tierschutzpolitischen Abend hat der Grünen-Landtagskandidat Dr. Andre Baumann die Tierschutzexpertin Dr. Cornelie Jäger eingeladen. Cornelie Jäger wird Leitlinien und Vorschläge für mehr Tierschutz in Baden-Württemberg vorstellen.

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„Der Schutz der Tiere, gerade in der Landwirtschaft, hat für uns Grüne eine hohe Bedeutung. Wir wollen ein Ende von quälerischem Tierleiden in Ställen oder in Schlachthöfen“, sagt Baumann. Das öffentliche Zoom-Meeting startet am Samstag, 13. Februar, um 20 Uhr.

Die Referentin, Dr. Cornelie Jäger, ist ausgewiesene Tierschutzexpertin, heißt es in der Pressemitteilung des Grünen-Landtagskandidaten. Die Tierärztin war mehrere Jahre Mitarbeiterin der baden-württembergischen und thüringischen Veterinärverwaltung.

Die Sache mit dem Suppenhuhn

2012 wurde Jäger zur ersten Landesbeauftragten für Tierschutz im damals grün-geführten Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz berufen, wo sie eine Stabsstelle für Tierschutz einrichtete. In dieser Zeit sei der Tierschutz in Baden-Württemberg deutlich vorangebracht worden, teilt Baumann mit. 2017 ließ sich Jäger für ein Jahr beurlauben, um sich dem Sachbuch-Projekt „Die Sache mit dem Suppenhuhn. Wie landwirtschaftliche Tierhaltung endlich allen gerecht wir“ zu widmen, in dem sie die Erfahrungen aus ihrer Zeit als Landestierschutzbeauftragte zusammenfasste.

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2018 schied sie aus dem Landesdienst aus und ist Autorin von Sachbüchern. Jäger ist Mitglied der Grünen und prägt die tierschutzpolitischen Forderungen der Partei in Baden-Württemberg.

Sauenhaltung im Fokus

Andre Baumann, heißt es in der Mitteilung weiter, war im Sommer des vergangenen Jahres einer der beiden Verhandlungsführer der Grünen bei der Weiterentwicklung der Sauenhaltung in Deutschland. Gegen den Widerstand der CDU-Seite habe zumindest eine mittelfristige Abschaffung der Kastenstandshaltung bei Schweinen im Abferkelbereich durchgesetzt werden können. Im Deckzentrum werde die Kastenstandshaltung in den nächsten Jahren abgeschafft.

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„Ziel der Sauenhaltung muss eine Gruppenhaltung sein mit ausreichendem Platz und hochwertigen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere“, findet der Grünen-Politiker. Es sei in den Verhandlungen ebenfalls erreicht worden, dass rund 300 Millionen Euro für vorzeitige Stallumbaumaßnahmen für mehr Tierschutz bereitgestellt wurden. zg

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Info: Die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting sind abrufbar unter www.andrebaumann.de