AdUnit Billboard
Angelsportverein

Angelsportverein übergibt Kalender mit Naturphänomenen für die Klassenzimmer

Von 
wm
Lesedauer: 
Konrektorin Christine Franz-Villinger (v. l.) freut sich über die Kalender mit den „Wilden Welten“, die Nina Kaufmann für die Kurt-Waibel-Schüler überreicht. © Manske

Ketsch/Schwetzingen. Der Ketscher Angelsportverein 1928 hat das Angebot der Landesverbände Baden-Württemberg der Fischer und Jäger gern angenommen, Schulen in Ketsch sowie die Kurt-Waibel-Schule in Schwetzingen mit Kalendern für 2022 zu versorgen. Die Klassenzimmer können so wie in den Jahren zuvor, mit bebilderten Informationen über Naturphänomene unserer Region geschmückt werden.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

ASV-Jugendwartin Nina Kaufmann hat die Verteilung der Kalender übernommen und berichtet, dass die Aktivität des Angelsportvereins sehr positiv angenommen worden sei. Der Kalender „Wilde Welten 2022“ bietet beispielsweise Informationen über die Einrichtung einer Fischtreppe im Rhein bei Iffezheim, über den Lachs und das Rotauge oder über den Maifisch, der früher in unseren Flüssen zu finden war und nun aufgrund einer verbesserten Wasserqualität nach 80 Jahren wieder im Neckar bei Ladenburg aufgetaucht ist.

Den Blick für die Natur schärfen

Ebenso sind Informationen über Tiere wie den Feldhamster, Nutrias oder die Wasseramsel zu finden. Dass auch Wildschafe wie das Mufflon wieder auf der Schwäbischen Alb beheimatet sind, klingt überraschend, zeigt aber, dass es außerhalb der Wohnzimmer viel zu entdecken gibt. Um wilde Welten zu finden, muss man nicht nach Korsika oder anders wohin reisen oder einen Naturpark besuchen. Naturphänomene sind vor unserer Haustür zu finden, vorausgesetzt es besteht ein Interesse dafür und ein geschulter Blick.

Die Landesverbände für Fischerei und Jagd haben auch in diesem Jahr einen Kalender erstellt, der anschaulich macht, was in unseren Gewässern beheimatet ist oder welche Tiere im Südwesten in der Natur zu finden sind. Das Bewusstsein für die Natur und Umwelt müsse gestärkt werden, so die Forderung der Landesverbände, doch dies könne nur funktionieren, wenn das zu Schützende auch bekannt sei und man sich damit identifizieren könne. So bleibe die Unterwasserwelt dem interessierten Beobachter meist verborgen und auch die meisten Wildtiere, die oft in unserer unmittelbaren Nähe leben, seien beim Sonntagsspaziergang nur selten zu sehen. Der Kalender soll dazu beitragen, den Blick für die Natur schon bei den Schülern zu schärfen. wm

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1