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 Kultur- und Heimatstube - 22 Aussteller beim Christkindlmarkt / Kränze sehr beliebt Bären nach Wunsch gestaltet

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Gina und Christine Kops (v. l.) sind von den Pajettenglöckchen angetan. Daneben: Ingrid Fröhlich zeigt stolz einen ihrer selbst gefertigten Teddys. © Rieger

Immer eine Woche vor dem ersten Advent verwandelt sich das Vereinshaus Bassermann beim zweitägigen Christkindlmarkt der Kultur- und Heimatstube in ein bis in den letzten Winkel stilvoll geschmücktes Weihnachtszauberland. 22 Aussteller, Hobbykünstler und Kunsthandwerker präsentierten ihre liebevoll hergestellten Geschenkideen, weihnachtlichen Schmuck und zauberhafte Accessoires.

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„Die Besucherresonanz war erneut überwältigend“, bilanzierte die Vereinsvorsitzende Ilse Pregartner. „Gleich am ersten Tag standen schon lange vor der Eröffnung dichte Warteschlangen vor der Tür“. Wie oft zog es viele gleich zu Beginn in die inzwischen schon legendär gewordene „Adventswerkstatt“ der „grünen Feen“ des Vereins. Dort gestaltete das Team um Brigitte Schardt wie schon seit vielen Jahren selbstgeschaffene, vorgefertigte Adventskränze frei nach Kundenwünschen mit farbigen Kerzen, Bändern, auch anderen Dekos zu richtigen Kunstwerken.

„Es ist richtig wohltuend, das zu beobachten, auch dass man mal nicht mit Onlinehandel konfrontiert wird“, sagte Hans Cerff. „Meine Frau und ich kommen jedes Jahr hierher und genießen diesen herrlichen Adventszauber“.

Papierketten sind ein Hingucker

Unter den Ausstellern befanden sich sehr viele Kunsthandwerksexperten. Holzarbeiten, Keramik-, Schmuck-, Stoff- und Glaskreationen, Christbaumschmuck, Töpfereien, auch Tisch-, Fenster- und Türkränze sowie allerlei Gehäkeltes und Gestricktes hatten an den Ständen Hochkonjunktur. Eine der Aussteller-„Neulinge“ war Ilona Fischer-Volk aus Ketsch. In ihrem Hobby- und Stöberstübchen fertigt sie niedliche Bären von Hand. Farbwünsche oder andere Details übernimmt sie dabei gerne.

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Schon lange dabei ist Heinz Hartung aus Ketsch. Ihm hat es die traditionelle Holzschnitzerei angetan. Engel-, Marien- und Krippenfiguren sind seine Spezialität hierbei. Ähnliche niedliche Figuren fanden sich auch in den „Decoupage“-Halbkugeln aus farbigen Hartplastiken von Heike Fackel aus Schwetzingen. „Eine Kunstform aus Frankreich“, erklärte sie im Gespräch. Ein absoluter Hingucker die Papierideen, Schmuckdesigns und Perlenkunst von Katja Prädel-Müller aus Worms. Perfekt ihre Origami-Falttechniken und traumhaften Papierketten. Hierbei wird festes, kleingeschnittenes Papier gedreht, geleimt, mit Speziallack versiegelt und gepaart mit Halbedelsteinen zu einer individuellen Kette gestaltet.

Auf reges Interesse stießen auch die „kaltgerührten“ Seifen von Gabriele Diehm aus Altlußheim. So hergestellt gehen keine Inhaltsstoffe verloren, erklärte die Expertin. Auch die Feinschmecker und Schleckermäulchen kamen nicht zu kurz. Doris Träutlein aus Hockenheim hatte unzählige Variationen von Konfitüren, Marmeladen, Honig und Likören im Angebot.

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Auch etwas Zeit für ein kleines Kaffeepäuschen lohnte sich. Feine selbstgebackenen Kuchen, Torten und „süße Teilchen“ standen bereit. Auch dieser Ertrag wird in den großen Spendentopf fließen, den Ilse Pregartner und ihre fleißigen Mitstreiterinnen in Kürze den wohltätigen Zwecken der Schwetzinger Lebenshilfe zur Verfügung stellen wird. rie