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Politiker verweisen auf Bundesprogramm

Baumann und Sturm setzen sich für Radinfrastruktur ein

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zg
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Schwetzingen. Radschnellwege sind ein Baustein einer neuen, umweltschonenden Mobilität. Zwischen Schwetzingen und Heidelberg und von Oftersheim nach Walldorf/Wiesloch sind Radschnellwege geplant. Für bereits 60 Strecken mit einer Gesamtlänge von 1100 Kilometern wurden seit 2016 Machbarkeitsstudien erarbeitet, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Dr. Andre Baumann (Grüne), Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium, und Andreas Sturm, CDU-Landtagsabgeordneter.

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„Radwege sind hervorragend, um die Verkehrswende voranzutreiben. Baden-Württemberg führt in Deutschland das Feld bei den Radschnellwegen an. Insgesamt 16 von 24 durch den Bund geförderte Radschnellprojekte stammen aus unserem Bundesland“, sagt Dr. Andre Baumann. Immer mehr Pendler, die das Rad benutzen, erfordern eine gut ausgebaute Radinfrastruktur. Baden-Württemberg hat beim Bundesprogramm „Stadt und Land“ schon nach sechs Monaten ihre Länderquote erreicht. Gut geplante Radschnellverbindungen benötigen wie bei anderen Infrastrukturprojekten mehrere Jahre. Erste Erfolge sind jedoch bereits sichtbar. Der erste Radschnellweg wurde 2019 im Abschnitt Böblingen und Sindelfingen fertiggestellt, im Jahr danach der zweite Abschnitt zwischen Böblingen und Ehningen.

Hilfreich bei der Planung und der Umsetzung war die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen. „Mehr als 500 Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ungefähr 490 Millionen Euro wurden in das Förderprogramm LGVFG RuF für die Jahre 2021 bis 2025 aufgenommen“, bestätigt Landtagsabgeordneter Sturm. Umgesetzt werden konnte dies nur durch das Programm des Bundes „Stadt und Land“, welches seit 2021 zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung stellt. Das heißt, dass Baden-Württembergbis Ende 2023 zirka 70 Millionen Euro in Radverkehrsinfrastruktur investieren kann. Voraussichtlich werden jedoch die zusätzlichen Finanzmittel und die Mittel aus dem separaten Radschnellwegprogramm des Bundes bis Ende des Jahres ausgeschöpft sein.

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