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Befugnis für Ehepartner nicht gegeben

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zg
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Die Vorsorgevollmacht ist eines der wichtigsten Dokumente, wenn eine Person nicht mehr in der Lage ist, sich selbst um persönliche Angelegenheiten zu kümmern. Im Falle einer Notsituation – beispielsweise durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit – können dann alle oder bestimmte Aufgaben durch eine vertraute Person wahrgenommen werden. Doch wie muss eine Vorsorgevollmacht konkret aussehen?

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Darüber sowie über die Möglichkeiten der selbstbestimmten Vorsorge in Form einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung oder Patientenverfügung können sich Interessierte am Donnerstag, 6. Oktober, um 18 Uhr im „Palais Hirsch“ in Schwetzingen informieren. Tillmann Schönig, der Leiter der Betreuungsbehörde im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, geht in seinem Vortrag ebenso auf das neue zeitlich begrenzte Ehegattenvertretungsrecht ab 2023 ein. Es besteht darüber hinaus Gelegenheit für individuelle Fragen und die Terminvereinbarung für die nächsten Beglaubigungssprechstunden, heißt es in einer Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises.

Wenn die erkrankte Person ihre Interessen oder den eigenen Willen nicht mehr selbstbestimmt wahrnehmen und verwirklichen kann, müssen andere diese Verantwortung übernehmen. Selbst nahe Angehörige sind hierzu gesetzlich nicht befugt. Eine Vorsorgevollmacht wird bereits ab dem 18. Lebensjahr notwendig, was vielen gar nicht bewusst ist. Auch Ehepartner sind gegenseitig nicht bevollmächtigt, sollten sie keine schriftliche Vorsorge für Notfälle getroffen haben.

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Die Bevölkerung ist zu diesem Informationsabend bei freiem Eintritt eingeladen. Es wird um eine Anmeldung unter der Telefonnummer 06202/87-493 oder per E-Mail an generationenbuero@schwetzingen.de gebeten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. zg

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