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Feuerwehr

Benzingeruch löst am Hauptbahnhof Speyer einen Großeinsatz aus

Zugreisende haben am Freitagnachmittag am Hauptbahnhof Speyer Benzingeruch bemerkt –  Einsatzkräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und Rettungsdienst rückten rückten daraufhin aus.

Von 
Christina Eppel
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Großeinsatz im Hauptbahnhof Speyer: Zischende Geräusche und Geruchsbelästigung an einem Kesselwagen rufen Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und Rettungsdienst auf den Plan. © Feuerwehr Speyer

Speyer. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und Rettungsdienst musste am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr in Speyer ausrücken. Am Hauptbahnhof hatten Zugreisende Benzingeruch bemerkt, der von dort abgestellten Kesselwagen zu kommen schien. Noch dazu hörte man an zwei Wagen zischende Geräusche.

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Großeinsatz im Hauptbahnhof Speyer: Zischende Geräusche und Geruchsbelästigung an einem Kesselwagen rufen Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und Rettungsdienst auf den Plan. © Feuerwehr Speyer

Wie die Feuerwehr Speyer mitteilt, sperrten die Einsatzkräfte daraufhin den Hauptbahnhof komplett ab und stellten den gesamten Zugverkehr ein, um die Gleisanlagen gefahrlos betreten zu können. Mit Fachberatern aus den Bereichen betrieblicher Brandschutz und Gefahrstoffe, sowie mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn, wurde die Lage erkundet und bewertet.

Doch die Entwarnung kam schon kurz darauf. Die Einsatzkräfte konnten feststellen, dass das Zischen vom Druckluftbremssystem der Kesselwagen stammte und hiervon keine Gefahr ausging. Der benzinähnliche Geruch kam laut Feuerwehr von den voll gefüllten Tankwagen, die in der Sonne abgestellt waren. Hier ließ ein Sicherheitsventil in gewissen Abständen immer wieder Überdruck ab, was sich aber laut der Fachleute alles im normalen Rahmen bewegte.

Um sicherzugehen, dass tatsächlich alles in Ordnung ist, führte die Feuerwehr umfangreiche Messungen durch. Dabei konnten keine gefährlichen Konzentrationen entdeckt werden, die eine Brand-, Explosions- oder akute Gesundheitsgefahr darstellen würden.

Die Einsatzstelle wurde daraufhin an die zuständige Bundespolizei übergeben, die sich aktuell noch zusammen mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn darum kümmert, dass die Kesselwagen schnellstmöglich aus dem Hauptbahnhof entfernt werden. Im Einsatz waren 13 Fahrzeuge mit insgesamt 32 Einsatzkräfte.

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