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Berufsorientierung am Gymnasium

Bogy-Tag am Hebel-Gymnasium: Gerüstet für das Leben nach der Schule

Beim Bogy-Tag übernehmen Jugendliche gemeinsam Aufgaben, die sie auf das Berufsleben vorbereiten sollen.

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bs
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Laterne bauen – eine einfache Aufgabe? Im Team übten Luc-Pascal Hoffmann, Jonas Lewin, Matti Vorderwülbecke, Kai Plettenberg und (verdeckt) Kai Schüler die Situation in einem Assessment-Center. © Schillinger

Schwetzingen. „Baut eine Laterne, hier habt ihr festes Papier!“ Die Aufgabe klingt so einfach. Aber die Schüler simulieren hier die Situation in einem Assessment-Center: Wenn sie sich später bei einem Unternehmen bewerben, kann es sein, dass ihnen im Team diese Aufgabe gestellt wird. Und sie werden dann beobachtet: Wer kommuniziert wie mit den anderen? Wer hat neue Ideen? Vielleicht eine energieneutrale Laterne mit Solarpanels zu konstruieren oder eine mit Bildschirmdisplay, um den Busfahrplan ablesen zu können.

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„Hätte nicht gedacht, an was man bei einer Bewerbung alles denken muss“, meinte ein Schüler der Jahrgangsstufe 1 zu dem Bogy-Tag am Hebel-Gymnasium in Schwetzingen. Bogy heißt „Berufsorientierung am Gymnasium“ und vermittelt Einblicke in das Arbeitsleben. Der Bogy-Beauftragte Hans Schreiner hatte dank seiner guten Kontakte wieder mehrere attraktive Unternehmen eingeladen, die den Schülern Informationen zum Arbeitsumfeld gaben, von den möglichen Studienkombinationen – beim dualen Studium – berichteten und teilweise ein Bewerbungsgespräch durchführten. Es kamen Vertreter der Barmer, SAP, Sparkasse, ABB, MVV, Pepperl+Fuchs und der Polizei Mannheim. „Die Schülerinnen und Schüler, die in einem Jahr ihr Abitur machen werden, bekommen hier von Vertretern führender Wirtschaftsunternehmen aus erster Hand Ratschläge zu sinnvollen Verhaltensweisen in typischen Bewerbungssituationen durch Simulation und Analyse von Bewerbungsmodulen“, erklärt Hans Schreiner das Ziel des Bogy-Tages, der für die Schüler zwölf Monate vor dem Abitur angeboten wird.

Die hier vermittelten Hinweise, was Unterlagen, Auftreten, Kleidung und Gespräche betreffen, kamen bei den Hebelianern gut an. Für einige stellt sich aktuell die Frage, ob sie sich jetzt für ein duales Studium bewerben sollen, das dann nach dem Abitur beginnen würde. „Das war sehr nützlich“, lobt eine Schülerin sen informativen Tag. 

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