AdUnit Billboard
Geschäftsleben

"Brauhaus zum Ritter" für Wintersaison vorbereitet

Von 
Jürgen Gruler
Lesedauer: 
Die jungen Leute finden es klasse, dass sie hier beieinander sitzen und trotzdem Privatsphäre genießen können. © Gruler

Schwetzingen. Thomas Armbruster ist zufrieden mit der Außensaison auf der Schlossplatzterrasse des Schwetzinger „Brauhaus zum Ritter“: „Unsere Gäste waren froh, dass wir für sie da waren und hatten durchaus Nachholbedarf nach den langen Monaten des Lockdowns. Sie haben sich prima an die bei uns geltenden Regeln gehalten“, sagt er.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Jetzt beginnt die Wintersaison und beim „Brauhaus zum Ritter“ hatten sich die Wirtsleute ja schon 2020 gut vorbereitet. Sie beauftragten die Schwetzinger Firma Geo damit, ein speziell für die Pandemie entwickeltes System von Glaswänden zu montieren, mit dem das Brauhaus alle Tische nutzen kann und das zudem größtmögliche Sicherheit für die Gäste gewährleistet. Die Glasabtrennungen, die sehr hochwertig und farblich passend gefertigt sind und ein Hopfendekor bekommen haben, sorgen dafür, dass Aerosole nicht von Tisch zu Tisch schweben. Selbst im WC-Bereich zwischen Urinalen und Waschbecken wurden Trennwände installiert.

Kernstück für den hohen Sicherheitsstandard im „Ritter“ ist aber die große Lüftungsanlage. Die sorgt dafür, dass die verbrauchte Luft in allen Räumen stetig abgesaugt und fünfmal pro Stunde durch 100 Prozent Frischluft komplett ausgetauscht wird. Damit ist das „Brauhaus zum Ritter“ bestens für die kalte Jahreszeit gerüstet. Alles wurde von Geo auf Maß gefertigt. Eine tolle regionale Zusammenarbeit also, die auch den amtlichen Stempel von Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel bekommen hat.

Mehr zum Thema

Tourismuskonzept

Ein Schloss allein reicht eben nicht

Veröffentlicht
Von
Jürgen Gruler
Mehr erfahren
Gemeinsam anpacken

Kurpfälzer helfen den Flutopfern - damit jeder Euro ankommt

Veröffentlicht
Von
Jürgen Gruler
Mehr erfahren
GRN-Seniorenzentrum in Schwetzingen

Abschied mit Wertschätzung für Pastoralreferent Bernhard Zöller

Veröffentlicht
Von
Maria Herlo
Mehr erfahren

Armbruster ist klarer Verfechter einer einheitlichen bundesweiten 2G-Regel in der Gastronomie. „Dann weiß jeder, was er darf und was nicht. Bei uns sind alle Mitarbeiter geimpft, wir haben sogar eine eigene Aktion angeboten. Und ich hielte es auch für richtig, wenn jetzt in allen Betrieben 2G eingeführt werden soll. Die Arbeitgeber müssen doch, um entsprechend reagieren zu können, wenigstens nach der Impfbescheinigung fragen dürfen“, sagt er. Die jetzige Notlage ist für ihn wie ein Déjà-vu aus dem vergangenen Jahr. „Es ist traurig, dass nicht frühzeitig Maßnahmen ergriffen wurden. Das ist ein Versagen der Politik. Der Bundestag sollte über künftige Maßnahmen entscheiden, nicht irgendwelche Runden“, sagt er uns.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Glas Sekt aufs Haus

Im „Brauhaus zum Ritter“ werde man streng kontrollieren. Es sei für ihn unverständlich, wie lax das manche Wirte nehmen. Abgesagt hat er die Silvesterparty. „Ich halte es für nicht angebracht, hier groß zu feiern, während in den Kliniken Menschen mit dem Tod kämpfen und die Pflegekräfte am Limit sind. Dafür machen wir jetzt erstmals an Neujahr auf und jeder Gast erhält auf ein gesundes 2022 ein Glas Sekt aufs Haus.“ jüg

Mehr zum Thema

Berufsleben

Schwetzinger Schulen helfen Menschen mit Lerneinschränkungen

Veröffentlicht
Von
Lukas Heylmann
Mehr erfahren
Gastronomie

Gäste genießen den ersten Tag in Schwetzinger Restaurants und Biergärten

Veröffentlicht
Von
Andreas Lin
Mehr erfahren

Chefredaktion Jürgen Gruler ist Chefredakteur der Schwetzinger Zeitung.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1