Rathaus - 15 194 Wahlberechtigte / Zwölf Vorschläge zugelassen Briefwahl kann jeder ab sofort beantragen

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zg
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Alle Wahlberechtigten, die ihre Stimme am 14. März nicht persönlich im Wahllokal abgeben möchten, können ab sofort ihre Briefwahlunterlagen beantragen. © Sebastian Gollnow

Die Vorbereitungen für die Landtagswahl am 14. März 2021 laufen auch im Schwetzinger Rathaus langsam, aber sicher an. In der Spargelstadt gibt es diesmal 15 194 Wahlberechtigte, die sich wieder auf 16 allgemeine und fünf Briefwahlbezirke verteilen. Aufgrund der Pandemie rechnet man überall im Land mit einer erhöhten Anzahl an Briefwählern. Alle Wahlberechtigten, die ihre Stimme am 14. März nicht persönlich im Wahllokal abgeben möchten, können ab sofort ihre Briefwahlunterlagen beantragen, teilt die Stadtverwaltung mit.

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In Zeiten von Corona stehen den Wahlberechtigten dabei folgende kontaktlose Antragsmöglichkeiten zur Verfügung:

Schriftlich über den Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung. Dieser kann per Post, Fax oder E-Mail zurückgesendet oder direkt in die Briefkästen an den Verwaltungsgebäuden der Stadt eingeworfen werden.

Sollte die Wahlbenachrichtigung nicht vorliegen, kann der Antrag auch formlos schriftlich per Post, Fax oder E-Mail gestellt werden.

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Online mit Mobilgeräten über den auf der Wahlbenachrichtigung aufgedruckten QR-Code.

Online über diesen Link.

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Eine telefonische Antragstellung ist allerdings nicht möglich.

Nur Dringendes vor Ort erledigen

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Eine persönliche Antragstellung im Bürgerbüro ist ebenfalls nach wie vor möglich. In diesem Zusammenhang bittet die Stadt allerdings alle Besucher des Rathauses und seiner Einrichtungen, weiterhin nur dann persönlich vorzusprechen, wenn dies tatsächlich dringend erforderlich ist. Es seien dabei auch die bekannten Hygieneregeln zu beachten.

Einen Wahlscheinantrag kann man übrigens zudem auch bequem per Internet beantragen. So funktioniert es: Auf der städtischen Internetseite www.schwetzingen.de finden die Bürger dazu den Button „Briefwahlunterlagen online beantragen“. Durch einen Klick kommen sie auf ein Erfassungsformular für ihre Antragsdaten. In dieses Formular müssen sie die Daten von Ihrer Wahlbenachrichtigung eintragen. Dabei steht es jedem offen, sich die Unterlagen nach Hause oder an eine abweichende Versandanschrift senden zu lassen. Die Antragsdaten werden verschlüsselt über das Internet in eine Sammeldatei zur Abarbeitung übertragen.

Sollten die Antragsdaten nicht mit dem dialogisierten Wählerverzeichnis übereinstimmen, erhalten die Betroffenen automatisch einen Hinweis. Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen werden ihnen von der Stadt anschließend per Post zugestellt. Für die automatische Prüfung der Daten benötigt das Wahlamt unter anderem die Eingabe Ihrer Wahlbezirks- und Wählernummer.

Einfach eine E-Mail schicken

Sollten Wahlbenachrichtigung nicht vorliegen, können Bürger auch formlos per E-Mail an matthias.jaekel@schwetzingen.de einen Wahlschein beantragen. In diesem Fall müssen sie ihren Familiennamen, ihre Vornamen, ihr Geburtsdatum und ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) angeben. Der Versand der Briefwahlunterlagen wird voraussichtlich im Lauf der nächsten Woche beginnen.

Bei Fragen zum Antragsverfahren wenden sich Schwetzinger Bürger an das Wahlamt unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: Stadtverwaltung Schwetzingen, Wahlamt, Zeyherstraße 1, Zimmer 203, E-Mail matthias.jaekel@schwetzingen.de, Telefon 06202/8 72 41.

Bei so vielen Möglichkeiten, sollte der Briefwahl nichts mehr im Wege stehen. Und auch beim Gang ins Wahllokal sorgt die Stadtverwaltung für die Einhaltung aller Hygienevorschriften, das sichert das zuständige Wahlamt jedenfalls zu.

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