AdUnit Billboard
Woche der Wiederbelebung

Bürger lernen Leben retten

Chefarzt zeigt Herzdruckmassage in Schulen und auf den Kleinen Planken

Von 
Grn-Klinik
Lesedauer: 

Zur bundesweiten Woche der Wiederbelebung, die vom 19. bis 25. September stattfindet, trainiert Chefarzt Dr. Christian Bopp von der GRN-Klinik in Schwetzingen Reanimation im Ernstfall mit Schwetzinger Schülern und Bürgern. Das Experten-Team der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin der hiesigen Klinik ruft dabei die wichtigsten Wiederbelebungsmaßnahmen „Prüfen. Rufen. Drücken“ in Erinnerung, heißt es in einer Pressemitteilung.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

„Wer diese Schritte beherzigt und eine Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durchführt, kann die Überlebenschancen eines Menschen mit Herzkreislaufstillstand verdreifachen“, betont Privat-Dozent Dr. Christian Bopp.

Wie man im Ernstfall richtig reagiert, zeigt Dr. Christian Bopp an diesem Samstag, 17. September, auf den Kleinen Planken. © GRN

Um auch schon Jugendliche auf den Ernstfall vorzubereiten, geht der Chefarzt höchstpersönlich an vier Schwetzinger Schulen. Dort demonstriert er in achten und neunten Klassen des Privat- und Wirtschaftsgymnasiums sowie der Carl-Theodor-Schule, wie man sich im Notfall korrekt verhält und wie die lebensrettende Herzdruckmassage funktioniert.

Mehr zum Thema

GRN-Klinik

Onlineberatung zu natürlichen Geburten

Veröffentlicht
Von
Von der Grn-Klinik
Mehr erfahren

Zum Start der Wiederbelebungswoche ist Dr. Bopp mit Kollegen des Ärztenetzes Schwetzingen in der Schwetzinger Fußgängerzone unterwegs. Am Samstag, 17. September, sind ab 9.30 Uhr die Passanten auf den Kleinen Planken eingeladen, sich zu informieren oder bestehendes Wissen aufzufrischen.

Jede Minute zählt

Ein Notfall kann sich überall ereignen: in der Schule wie auch im Büro, beim Sport oder daheim. „Solche Situationen passieren häufig im privaten Umfeld“, erklärt Dr. Bopp. „Dann geht es darum, das Leben einer uns nahestehenden Person zu retten, wie unsere Eltern, Kinder, Freunde oder Arbeitskollegen.“ Dabei zählt jede Sekunde, denn das Gehirn kann bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand höchstens drei bis fünf Minuten überleben, heißt es in der Mitteilung der GRN-Klinik weiter. Bereits nach drei Minuten ohne Sauerstoff kann es zu bleibenden Schäden am Gehirn kommen. Doch nur bei rund 40 Prozent der Herzstillstände in Deutschland führen Ersthelfer die lebensrettenden Handgriffe aus.

„Wir wollen den Menschen die Angst nehmen, etwas falsch zu machen“, verdeutlicht der Chefarzt zur Aktion. „Für einen Laien ist es oft schon ausreichend, wenn er zehn Minuten eine Herzdruckmassage durchführt. Die Beatmung von Mund zu Nase ist in vielen Fällen wegen unseres gut funktionierenden Rettungssystems in Deutschland nicht nötig.“ zg

Info: Nähere Infos zur Aktion gibt es unter www.einlebenretten.de

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1