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Schulen - Stadt schafft zum neuen Schuljahres mehr Sicherheit

CO2-Sensoren und Luftfilter bestellt

Von 
zg
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OB Dr. René Pöltl (r.) und Bauamtsleiter Joachim Aurisch präsentieren die beiden Geräte. © Stadt

Um den Beginn des neuen Schuljahres in Zeiten von Corona für alle Schüler, Erzieher und Lehrkräfte so sicher wie möglich zu gestalten, wird die Stadt mobile Raumluftfiltergeräte und CO2-Sensoren (sogenannte CO2-Ampeln) beschaffen und zum Einsatz bringen. Da das Land erst während der schon laufenden Sommerferien die Bedingungen für ein Förderprogramm veröffentlich hatte, und die Träger bis zum 20. August ihre Bedarfe ermitteln und anmelden mussten, wurde im Rathaus schnell entschieden und ein entsprechender Antrag gestellt, teilt die Stadt mit.

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Für die Grundschulen und den städtischen Kindergarten Spatzennest hat die Stadt für alle Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit mobile Raumluftfiltergeräte bestellt. Dies betrifft sowohl Unterrichts- als auch Betreuungsräume. Zudem wurden für alle Schulen in städtischer Trägerschaft sowie alle Kinderbetreuungsräume (einschließlich Spatzennest) CO2-Sensoren beantragt. Die Förderung priorisiert die Schul- und Betreuungsräume für Kinder und Jugendliche unter zwölf Jahren, da diese noch nicht geimpft werden können. Die Maskenpflicht bleibt bestehen, ebenso Schnelltests und Hygieneregeln. Zudem müssen alle Räume auch bei einem Einsatz von Luftfiltern alle 20 Minuten gelüftet werden.

Die Sensoren kosten die Stadt rund 11 000 Euro. Für die mobilen Raumluftfiltergeräte kommen rund 33 000 Euro hinzu. So lange noch keine endgültige Förderzusage vorliegt, muss die Stadt rund 44 000 Euro vorfinanzieren. Abzüglich möglicher Gesamtfördermittel verbleiben voraussichtliche Kosten in Höhe von rund 28 000 Euro bei der Stadt. Aufgrund der Dringlichkeit wurde der Gemeinderat von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl über diese Eilentscheidung schriftlich informiert.

Um bereits zu Schuljahresbeginn Mitte September allen Kindern Sicherheit bieten zu können, hat die Stadt die Raumluftfiltergeräte bei der AVR bestellt, die bereits getestet und für gut befunden wurden.

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„Gute Lösung gefunden“

Mit diesem Maßnahmenpaket, plus der von der Stadt zur Verfügung gestellten Testkits für die weiterhin vorgesehenen zwei Testungen pro Woche in den Schulen sieht sich Pöltl gut aufgestellt. „Ich glaube, dass wir damit eine gute Lösung für unsere Schulen gefunden haben. Wir haben die vom Land vorgesehenen Möglichkeiten genutzt, zugleich aber die tatsächlichen Rahmenbedingungen nicht aus dem Blick verloren. So sind die Luftfiltergeräte im Betrieb recht laut und halten die für Klassenräume allgemein geltenden Lärmschutzwerte im Betrieb nicht ein. Da sie zudem Zugluft produzieren und ein gewisses Restrisiko der Verkeimung besteht, werden die Schulen die Geräte nach der Pandemie sehr wahrscheinlich nicht mehr einsetzen. “

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