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Gesundheitsamt

Corona-Hotline des Rhein-Neckar-Kreis ist wieder täglich erreichbar

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zg/mics
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Ein medizinischer Mitarbeiter macht einen Schnelltest. © dpa

Rhein-Neckar. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat die Zeiten für die sogenannte Corona-Hotline wieder ausgeweitet. Ab sofort ist das Infotelefon unter der Nummer 06221/522-1881 wieder täglich wie folgt erreichbar: werktags von 7.30 bis 16 Uhr, samstags und sonntags jeweils von 10 bis 14 Uhr. In den knapp zwei Jahren, in denen die Corona-Hotline besteht, wurden mittlerweile mehr als 170.000 Anrufe entgegengenommen.

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In der Hotline erhalten Bürgerinnen und Bürger Informationen zu Fragen rund um das Coronavirus. Zusätzlich können auch Personen, die im kreiseigenen Testzentrum in Reilingen mittels PCR-Test getestet werden wollen, die Corona-Hotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Das Testangebot richtet sich nur an Personen mit Symptomen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten sowie Personen, die engen Kontakt zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person hatten, die eine Warnung über die Corona-Warn-App erhalten haben oder deren Antigen-Schnelltest positiv ausgefallen ist. Eine Buchung ist auch online möglich.

Außerdem können über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Corona-Hotline auch Termine für eine Impfung an einem der DIA-Standorte oder Impfstützpunkte des Rhein-Neckar-Kreises gebucht werden. Aufgrund der hohen Nachfrage sind zwar nicht zu jeder Zeit Termine verfügbar. Jedoch werden regelmäßig neue Termine eingestellt, sodass ein erneuter Versuch zu einem späteren Zeitpunkt zu empfehlen ist. Auch hier gibt es die Möglichkeit einer Online-Buchung.

Weitere Infos rund um die Themen Corona und Impfen gibt es hier.

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    „Solidarität statt Hetze“ war das Motto eines Bündnisses von linken und bürgerlichen Organisationen, das am Montagabend zu einer Kundgebung auf dem Speyerer Domplatz eingeladen hatte. Damit wollte man dafür nach eigenen Angaben sorgen, dass die Straße nicht Rechtsextremisten und Coronaskeptikern gehört. Das gelang ganz offensichtlich, denn bereits nachmittags sagten die sogenannten „Freien Pfälzer“ ihre Spaziergänge gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung für Impfskeptiker und Corona-Leugner per Telegram zumindest in Speyer ab. Das wertete Organisator Wolfgang Arndt unter dem Applaus von knapp 250 Teilnehmern als Erfolg. Arndt nannte es sinnvoll, sich impfen zu lassen, die Pandemie habe schon zu viele Menschenleben gekostet. Er kritisierte aber auch den fehlenden Sozialstaat in der Pandemie, der die Beschäftigten in Pflege, Krankenhäusern und viele einzelne Schicksale allein lasse durch seine neoliberale Sparpolitik. Impfen als gelebte Solidarität {element} Axel Elfert vom Deutschen Gewerkschaftsbund verurteilte scharf Morddrohungen von Rechtsextremisten gegenüber Politikern, Zerstörungen wie zuletzt am Germersheimer Gesundheitsamt. Es räche sich jetzt, dass die Politik jahrelang braunes Gedankengut verharmlost und verlacht habe: „Braune Ratten sind kein Heilmittel gegen das Virus. Tagtäglich kämpften Ärzte und Pflegerinnen für das Leben von Ungeimpften. Solidarität heiße, sich impfen zu lassen.“ {furtherread} Da hakte Maria Caballero-Carrasco ein, die im Diakonissen-Stiftungskrankenhaus als Anästhesistin arbeitet. Vier von derzeit fünf Intensiv-Covid-Patientin seien Ungeimpfte, darunter eine erst 34-jährige Frau, die um ihr Leben kämpfe. Die Zahl jüngerer Fälle steige, das größte Problem seien die langen Liegezeiten von einigen Wochen bis Monaten. Das sorge für die Überbelastung der Pflegekräfte, zudem die hohe Ansteckungsgefahr, die ein komplettes Vermummen notwendig mache – eine enorme Kraftanstrengung, so die Ärztin. Sie fährt auch Notarzteinsätze und berichtet von langen Anfahrtszeiten in entferntere Kliniken, weil hier alle Betten belegt seien. Das sorge dann dafür, dass der begleitende Notarzt in Speyer für den nächsten Herzinfarkt fehle, so Caballero-Carrasco. Wenn dann Spaziergänger nicht für eine bessere Ausstattung der Kliniken „spazieren gingen“ sondern angeblich für Frieden, Freiheit und gegen Diktatur und das noch wie in Speyer von der AfD-Bundestagsabgeordneten Höchst und dem AfD–Stadtrat Haupt angeheizt werde, verhöhne dies die Opfer und die Menschen, die wirklich in einer Diktatur lebten. Eine Vertreterin des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus“ berichtete dann konkrete Schicksale von Leistungssportlern und einer Verkäuferin, die schwer an Covid erkrankt waren und jetzt an Longcovid leiden. Das beeindruckte Bürgermeisterin Monika Kabs, die unter den Zuhörern war, besonders: „Gerad solche Berichte von Menschen, die täglich mit Corona zu tun haben, sollten doch die Zweifler überzeugen. Es ist gut, dass trotz des schlechten Wetters so viele Menschen aller Gesellschaftsrichtungen hier ein Zeichen gegen Impfgegner setzen“, sagt sie Auf der Maximilianstraße gab es nur ganz vereinzelte mutmaßliche „Spaziergänger“. Komisch war eine Aktion: Da sollte ein Pärchen von einer Streife kontrolliert werden und rannte plötzlich davon. Die Beamten stellten die etwa 60-Jährigen, brachten sie aus der Nebengasse zurück auf die Hauptstraße und brachten sie dort mit körperlicher Gewalt zu Boden. Beobachter waren unschlüssig, ob das übertriebene Härte oder sogar „ein gestellter Vorfall“ war, wie von Augenzeugen behauptet wurde. Bei der Kundgebung am Domplatz ging währenddessen nach einer Gedenkminute für die weltweit 5,5 Millionen Pandemieopfer Sarah Bolz für die Grüne Jugend ans Mikrofon. Die Zehntklässlerin berichtete von der Situation an den Schulen. Dort sei die Lage eh schon katastrophal, aber durch Impfgegner werde sie nur noch schlimmer. Ähnliches gelte für die Universitäten oder für die Auszubildenden, die vielfach gar keine Chance bekämen, weil es in der Pandemie kein Angebot für sie gebe. Für Studierende sei der Schreibtisch daheim der beste Freund. Dazu falle oft der Minijob auch noch weg, sodass es zu großen Problemen bei der Finanzierung des Studiums komme. Ihr Vorschlag war, sich impfen zu lassen, „anstatt Hand in Hand mit Neonazis spazieren zu gehen“. Der Speyerer Stadtrat Paul Lehr (Die Linke) griff auf, was DGB-Chef Axel Elfert zuvor gesagt hatte. Der Stadtrat solle als Ganzes klare Kante zeigen. Das, so Lehr, gelte mit wenigen bekannten Ausnahmen. Er sei stolz, denn kürzlich habe er noch 300 Corona-Leugnern gegenübergestanden. Nun habe sich das Bild geändert. „Wir sind die Mehrheit. Und die muss auch repräsentiert sein.“ In Tagen, in denen die Möglichkeiten, sich einem Schnelltest zu unterziehen, aus dem Boden sprössen, werde zunehmend deutlich, dass die PCR-Tests rar würden. Das sei ein Unding und ein Versagen von Kommunen, Land und Bund. Nicht mit Nazis marscheiren Inge Heimer gehört zu den Südpfälzer Omas gegen Rechts. Sie wollten auch hier vor dem Dom „Paroli bieten“. Die größte Corona-Demonstration werde immer noch von all jenen gebildet, die auf einen Impftermin warteten. Es gebe noch „Verirrte“, die sich doch besser solidarisch zeigen und sich impfen lassen sollten. Denn eines sei auch klar: Jeder, der mit den Nazis mitmarschiere, mache mit ihnen gemeinsame Sache. Zuletzt, am 10. Januar, seien in Rheinland-Pfalz rund 10 000 „Spaziergänger“ gezählt worden. Das seien 0,25 Prozent der Bevölkerung im Bundesland. Auch bundesweit seien es 0,25 Prozent. Deshalb: „Ihr könnt es schreien so oft ihr wollt – ihr seid nicht das Volk“, sagte Heimer und erntete Applaus. Den Abschluss bildete die Kurfürstlich Kurpfälzische Antifa, die ausdrücklich – und nach der Absage der „Spaziergänger“ fast genüsslich – „alle intelligenten Speyerer“ begrüßte.

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