Coronavirus - Moderna statt Biontech im Heidelberger Impfzentrum / 90 Infizierte in Hockenheim

Corona-Lage in Hockenheim und Umgebung ist weiter angespannt

Von 
Catharina Zelt
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Die Corona-Lage in der Region ist weiter angespannt. Im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung sind Stand 2. Mai 351 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. © Nicolas Armer

Region. Die Corona-Lage in der Region ist weiter angespannt. Im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung sind Stand 2. Mai 351 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Stadt Hockenheim hat mit 90 Fällen den Höchstwert. Schwetzingen und Brühl verzeichnen jeweils 37 aktive Fälle. Ketsch ist mit 18 Infektionen das Schlusslicht. Aus technischen Gründen kann aktuell keine Grafik zur Region gedruckt werden. Mit einem Wert von 151,2 liegt die Sieben-Tages-Inzidenz, die das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises täglich meldet, am Sonntag zwar etwas unter dem Wert vom Samstag (153,6), unterschreitet aber nicht den kritischen Wert von 150.

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Im Zentralen Impfzentrum Heidelberg, das das Landratsamt des Kreises betreibt, kommt ab Mittwoch, 5. Mai, anstelle der angekündigten Impfungen mit Biontech der Impfstoff Moderna zum Einsatz. Grund dafür ist eine Verschiebung der angekündigten Liefermengen des Herstellers Biontech/Pfizer. Der Wechsel betrifft nur die Erstimpfungen und alle gebuchten Termine bleiben bestehen. „Für einen begrenzten Zeitraum – aktuell gehen wir von rund zwei Wochen aus – erhalten Personen, auf deren Terminbestätigung der Impfstoff von Biontech vermerkt ist, stattdessen den des Herstellers Moderna. Aus medizinischer Sicht ist das unproblematisch, denn dieses Vakzin ist wie der Impfstoff von Biontech ein mRNA-basierter Impfstoff mit ähnlicher Wirksamkeit, der zudem ein vergleichbares Nebenwirkungsprofil hat“, erklärt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Kreises, Christoph Schulze. Zudem ist das Zeitfenster zwischen Erst- und Zweitimpfung in beiden Fällen laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) identisch.

So ist es ... in Frankreich

Frankreich beginnt ab diesem Montag, 3. Mai, den stufenweisen Ausstieg aus dem Lockdown. Geplant sind vier Etappen bis zum 30. Juni. Wie genau die Lockerungen aussehen, ist abhängig von der aktuellen Situation in jedem Departement.

In Regionen, in denen die Sieben-Tages-Inzidenz nachhaltig über 400 liegt, greift auch im Nachbarland die „Notbremse”. In den Departments im Elssas liegt die Inzidenzzahl zur Zeit größtenteils unter 400.

Bürger aus EU-Staaten, die nach Frankreich reisen, brauchen nun keinen triftigen Grund mehr. Es genügen ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, und eine Selbsterklärung zur Covid-Freiheit.

Restaurants und Bars haben bis mindestens 19. Mai weiter geschlossen. Beherbergungsbetriebe dürfen wieder Touristen aufnehmen. caz

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