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Freundeskreis - SWR Festspiele mit 110 000 Euro gefördert

Dallinger sagt Unterstützungfür Zukunft zu

Von 
jüg
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Vereine und ganz im Speziellen Fördervereine haben in der Pandemiezeit oft einen kräftigen Aderlass zu beklagen. Nicht so beim Freundeskreis der Schwetzinger SWR Festspiele, dessen Vorsitzender, Landrat Stefan Dallinger, jetzt bei der Hauptversammlung im Zirkelsaal des Schlosses von einem stabilen Mitgliederbestand berichten konnte. Wir haben zwei Mitglieder verloren und zwei hinzugewonnen, sagt er. Da es sich bei den neuen Mitgliedern um Firmen handelt und bei den Austritten um Privatpersonen, steigert sich der geleistete Jahresbetrag sogar.

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Einst nach dem Übergang vom puren Freundeskreis zum Verein sei man mit zwölf Mitgliedern gestartet, heute liege man bei stolzen 40, sagt Dallinger weiter. Und alleine in dieser Festspielsaison konnten 110 000 Euro zur Mitfinanzierung des Programms beigetragen werden. Damit summiert sich der Gesamtbetrag, den der Verein seit 2014 an die Geschäftsführung der Festspiele überwiesen hat, auf satte 1,15 Millionen Euro. Größter Einzelspender im Verein ist übrigens die Sparda-Bank, die ihren Beitrag nochmals von 50 000 auf 60 000 Euro aus Gewinnsparmitteln erhöht hat. „Der Freundeskreis ist damit zu einem festen Baustein der Finanzierung geworden, nachdem auch die Stadt als Gesellschafter ihren Jahreszuschuss auf 145 000 und der Kreis auf 100 000 Euro erhöht hatten. Ein starkes Zeichen für die Region und für die Zukunft der Festspiele“, sagt Dallinger unter dem Beifall und den Dankesbekundungen aus der Festspielleitung.

Dankeschön an Verantwortliche

Nachdem Dr. Michael Stuzmann und Cornelius Kieser saubere Kassenführung bestätigt hatten, die Vorstandschaft mit Stefan Dallinger, Dr. René Pöltl, Dr. Eberhard Meiringer und Jürgen Gruler einstimmig wiedergewählt worden sind und die Geschäftsführe-rinnen Sabrina Cass und Sarah Erles Blumen bekommen hatten, berichtet die künstlerische Leiterin Heike Hoffmann über die laufende Saison. Neu sei, dass sich die Besucher erst spät für den Ticketverkauf entscheiden. Da sei es besonders wichtig, mit aktueller Berichterstattung, wie sie die Schwetzinger Zeitung leiste, in der Öffentlichkeit präsent zu sein.

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Heike Hoffmann zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf der Festspiele sehr zufrieden. Ihr Team erbringe Großes, nach einigen krankheitsbedingten Ausfällen stemme die Rumpfmannschaft alles ganz toll, sagt sie unter dem Applaus der Freundeskreismitglieder. Die moderne Oper „Kapitän Nemos Bibliothek“ gehöre für sie zu den schönsten Opernproduktionen, die sie verantworten habe dürfen. Das Klavierkonzert von Martin Helmchen sei fantastisch gewesen. Jetzt freue sie sich auf die „echte Buffa L’Isola d’Alcina“ am Donnerstagabend. jüg

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