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Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen

Das sagen die Direktkandidaten zum Ergebnis der Bundestagswahl 2021

Von 
red
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Olaf Scholz, Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat, bei der Wahlparty im Willy-Brandt-Haus. © dpa

Schwetzingen. Laut aktueller Hochrechnungen liegt die SPD mit Spitzenkandidat Olaf Scholz knapp vor der CDU und deren Spitzenkandidat Armin Laschet. Olaf Gutting (CDU) dürfte sich abermals das Direktkandidat für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen sichern. Das sind die Stimmen der Kandidaten.

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Olav Gutting (CDU): Das erwartet schlechte Ergebnis war tatsächlich eine Klatsche mit Ansage. Da gibt es nichts zu beschönigen. Trotzdem liegt die CDU bei den Erststimmen im Wahlkreis fast überall vorn. Und das werte ich als Bestätigung, wenn auch auf niedrigem Niveau. Für mich zeichnet sich auf Bundesebene mit Jamaika eine Regierung der Mitte ab.

Nezaket Yildirim (SPD): „Auch wenn es nicht geklappt hat mit dem Direktmandat, bin ich trotzdem froh und persönlich nicht enttäuscht: Wir haben ein bisschen am Stuhl von Olav Gutting gesägt. Wir machen weiter, auf diesem hervorragenden Ergebnis können wir aufbauen, teilweise war es in den Gemeinden sehr knapp.“ (Ein Einzug in den Bundestag über die Landesliste zeichnete sich für Yildirim derzeit nicht ab.)

Nicole Heger (Grüne): Wir hätten uns natürlich ein besseres Ergebnis erhofft und sind ein wenig enttäuscht, Dennoch gibt es auch etwas zu feiern, denn im Vergleich zu 2017 haben wir hier das  Ergebnis annähernd verdoppelt. Und das ist super in solch einem schwierigen Wahlkreis."

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Ruth Rickersfeld (AfD): Ich kann keine Freudensprünge machen, dennoch ist es auch kein niederschmetternd Ergebnis. Aber ich kann es nicht verstehen, denn die Rückmeldungen an den Wahlkampfständen waren durchweg viel positiver. Ich habe gemacht, was ging, um das Ergebnis von 2017 zu halten, es hat nicht geklappt. Dennoch liegen wir hier etwas über dem Bundestrend.

Gerd Wolf (die Partei): Wir haben das beste Wahlergebnis seit Kriegsende erreicht. Darin sehe ich ganz klar einen Wählerauftrag für mich. Wir stehen für Koalitionsgespräche bereit. Und wir werden ganz genau hinschauen, was die anderen machen, sollte man uns nicht in Betracht ziehen.

Jonas Fritsch (parteiloser Direktkandidat): „Ich hatte mir kein festes Ziel gesetzt, aber es haben mich deutlich mehr Menschen gewählt als ich persönlich kenne, das freut mich. Es lohne sich immer, sich politisch zu engagieren. Vielleicht habe ich ja einige Menschen zum Wählengehen angeregt.“

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Michael Ströbel
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