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Bescheide - Hebesatz für Grundsteuer B auf 460 Prozent erhöht / Wettbürosteuer eingeführt / Hunde müssen angemeldet werden

Das sind die neuen Steuersätze der Stadt

Von 
zg
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Schwetzingen. Der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen hat in seiner Sitzung vom 17. November 2021 mehrere Steuerhöhungen zum 1. Januar dieses Jahres beschlossen. Hier eine Übersicht über die Gebührenerhöhungen.

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Grundsteuer

Der Hebesatz der Grundsteuer B wird auf 460 Prozent erhöht. Die Grundsteuerbescheide 2022 werden ab dem 12. Januar allen Haus- und Grundstückseigentümer zugestellt. Sie gelten in der Regel für mehrere Jahre und müssen daher aufbewahrt werden. Nur bei Eigentumswechsel oder Änderung des Steuerbetrages werden neue Grundsteuerbescheide erstellt.

Gewerbesteuer

Der Gewerbesteuerhebesatz wird auf 420 Prozent erhöht. Die Gewerbesteuerbescheide zum Zwecke der Vorauszahlungen ab 2022 werden den Gewerbesteuerpflichtigen ab dem 13. Januar 2022 zugestellt.

Hundesteuer

Die Steuer für den Ersthund erhöht sich auf 102 Euro. Hält ein Hundehalter im Stadtgebiet mehrere Hunde, beträgt die Steuer für jeden weiteren Hund 204 Euro. Auf einen Kampfhund entfällt ein erhöhter Steuersatz von 600 Euro. Für jeden weiteren Kampfhund wird eine Steuer von 1020 Euro fällig. Die geänderte Hundesteuersatzung sieht, unter bestimmten Voraussetzungen, weitere Steuerermäßigungen sowie Steuerbefreiungen vor. Die Hundesteuerbescheide sind seit dem 7. Januar in der Zustellung, teilt die Behörde mit. Den Bescheiden liegen neue Hundesteuermarken für die Jahre 2022 bis 2024 bei. Die Hundehalter werden gebeten, die Nummer der beigefügten Hundemarke mit denen auf ihrem Steuerbescheid zu vergleichen. Bei Unstimmigkeiten wird darum gebeten, sich umgehend mit dem Steueramt in Verbindung zu setzen. Es besteht Meldepflicht. Hundehalter, die ihre Hunde nicht an- oder abmelden, begehen eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird.

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Vergnügungssteuer

Der Steuersatz je angefangenem Kalendermonat erhöht sich auf 27 Prozent der elektronisch gezählten Bruttokasse. Bei der Vergnügungssteuer werden keine Jahresbescheide erstellt.

Wettbürosteuer

Zum 1. Januar wurde eine Wettbürosteuer eingeführt. Der Steuersatz beträgt je angefangenem Kalendermonat drei Prozent des Wetteinsatzes. Bei der Wettbürosteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. zg

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