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Hospizgemeinschaft - 13 neue Begleiter willkommen geheißen

Das Sterben als Teil des Lebens begreifen

Von 
zg
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Die Hospizbegleiter und ihre Betreuer (hinten v.l.): Koordinatorin Birgit Strittmatter, Kursleiterin Tatjana Hartmann-Odemer, Vorsitzender Franz Hauns, (vorne v. l.) Marion Akbarzada, Verena Ullrich, Birgit Glesius, Markus Ullrich, (unten v. l.) Silvia Dietz-Zjaba, Alexandra Gorzny, Yvonne Rath, Stephanie Kuhn, Beatrix Montag-Wacker, Maria Hohner, Claudia Zimmermann und Wolfgang Kritze. © Hauns

Die Hospizgemeinschaft Schwetzingen hat Zuwachs bekommen. Bei einem besonderen Gruppenabend für alle Ehrenamtlichen im Gustav-Adolf-Haus im Hirschacker wurden gleich 13 neue Hospizbegleiter feierlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Vorsitzender Franz Hauns und Koordinatorin Birgit Strittmatter übergaben dazu mit einem kleinen Willkommensgruß und einem Buchgeschenk eine Urkunde als Zeichen für ihre ehrenamtliche Mitgliedschaft.

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Bis es so weit war, erhielten die Teilnehmer der Ausbildung zum Hospizbegleiter an vier Wochenenden und verschiedenen Abendveranstaltungen das Rüstzeug für ihre künftige Aufgabe, um Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten zu können.

Den Abschluss der Ausbildung bildete ein 45-stündiges Praktikum in einem Pflegeheim oder in einer palliativen Pflegeeinrichtung. Dabei standen nicht nur die theoretische, sondern auch die persönliche Auseinandersetzung mit den Themen um Abschied, Sterben, Tod und Trauer im Mittelpunkt. Diese Themen sind so wichtig wie unterschiedlich: von der Würde des Menschen, einer einfühlsamen Kommunikation, Schmerztherapie, den Sterbephasen bis hin zur Erschließung eigener Kraftquellen für den Dienst.

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Während ihres umfangreichen Praktikums sammelten die Hospizbegleiter bereits erste Erfahrungen für ihre künftige Tätigkeit. „Hospizhelfer erfüllen“, sagt Birgit Strittmatter, „eine wertvolle gesellschaftliche Aufgabe, indem sie diesen Menschen am Ende ihres Lebens und deren Angehörigen ihre Zeit widmen, ein offenes Ohr für Sorgen und Wünsche haben und einfach für sie da sind. Für Angehörige, die selbst pflegen und versorgen, sind die regelmäßigen und verlässlichen Besuche der Ehrenamtlichen eine große Hilfe und Entlastung.“

Im Dienst der Nächstenliebe

Den frischgebackenen Hospizbegleitern gelte große Anerkennung, so Franz Hauns, weil sie sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe im Dienste der Nächstenliebe stellen. Sein besonderer Dank galt Kursleiterin Tatjana Hartmann-Odemer und der Koordinatorin Birgit Strittmatter für die gute Vorbereitung des Kurses und die Betreuung der Ehrenamtlichen.

Klaus Holland, Gründungsmitglied der Hospizgemeinschaft, berichtete in einer Rückschau über die Hospizarbeit in Schwetzingen seit 1996. Beginnend mit der Organisation der Begleitungen bei sich zu Hause im Wohnzimmer, dann in einem Büroraum im Untergeschoss des Pflegeheimes beim Krankenhaus. zg

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