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Coronavirus

Dauerhafte Impfaktion: Erste zwei Wochen in kurzer Zeit ausgebucht

Von 
Michael Ströbel
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Symbolbild. © Lennart Preiss

Rhein-Neckar-Kreis. Den erwartet großen Andrang gab es über das Wochenende auf das neue Angebot des Rhein-Neckar-Kreises, der seit dieser Woche unter anderem in Schwetzingen und Heidelberg dauerhafte Impfaktionen anbietet. Das teilte der Rhein-Neckar-Kreis am Montag mit. Bereits im Verlauf des Samstags seien an allen neun DIA-Standorten fast alle Termine für die kommenden zwei Wochen ausgebucht. Die gute Nachricht sei, dass das System reibungslos funktionierte. Insgesamt wurden bislang rund 8000 DIA-Termine (Stand: Montagmorgen) online oder über die Hotline des Gesundheitsamts (06221/522-1881) gebucht.

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„Es werden regelmäßig neue Termine eingestellt“, verweist die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss darauf, dass vorläufig erst einmal nur für 14 Tage im Voraus DIA-Termine buchbar sind. Personen, die sich vorab nicht anmelden möchten, stehen weiterhin die Mobilen Impfaktionen (MIA) offen. Für Auffrischimpfungen soll ein Mindestabstand von sechs Monaten zur Grundimmunisierung eingehalten werden. Abweichend hiervon wird nach einer Immunisierung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson sowie Personen mit einer schweren Immunschwäche oder Immunsuppression bereits nach einem Monat eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen.

Unterdessen wird im Landratsamt geprüft, wo und wie die Kapazitäten für die Impfaktionen erweitert werden können, nachdem das Land Baden-Württemberg eine erneute Aufstockung der Mobilen Impfteams (MIT) in Aussicht gestellt hat. „Wir werden wahrscheinlich weitere DIA-Standorte im Kreis einrichten. Sobald diese feststehen, informieren wir natürlich die Öffentlichkeit. Dies wird vermutlich noch in dieser Woche passieren“, so Dezernentin Kuss weiter.

„Wir freuen uns, dass die Buchungen für unsere dauerhaften Impfaktionen so gut nachgefragt werden und auch darüber, dass das Land unser Modell der festen regionalen Impfstützpunkte für alle Kreise übernommen hat. Es ist jetzt eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten – Land, Land- und Stadtkreise sowie Ärzteschaft – notwendig, um die vielen Impfwilligen möglichst schnell und effektiv impfen zu können“, sagt Landrat Stefan Dallinger.

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