AdUnit Billboard
Pandemie

Dauerhafte Impfaktionen an vier zusätzlichen Standorten - auch in Hockenheim

Von 
zg/mics
Lesedauer: 
Symbolbild. © Sven Hoppe

Rhein-Neckar-Kreis. Der Rhein-Neckar-Kreis weitet seine in dieser Woche installierten dauerhaften Impfaktionen (DIA) aus: Weinheim, Leimen, Hockenheim und Bammental werden neue DIA-Standorte. Eine erneute Aufstockung der Mobilen Impfteams (MIT) durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg ermöglicht diese zusätzlichen Angebote. Dem Standort Heidelberg wurden zehn weitere MIT zur Verfügung gestellt. Somit stehen ab sofort insgesamt 20 Mobile Impfteams (einschließlich des Impfbusses Mannheim) für Einsätze im Rhein-Neckar-Kreis, Stadtkreis Heidelberg, Stadtkreis Mannheim sowie im nördlichen Landkreis Karlsruhe zur Verfügung. Insgesamt sind die 20 MIT somit für mehr als 1,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger zuständig.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

„Die Aufstockung ist eine gute Nachricht und auch dringend notwendig, denn die Nachfrage nach Impfungen ist ungebrochen – nicht nur nach Booster-Impfungen, sondern auch – und das ist besonders erfreulich – nach Erstimpfungen“, sagt Landrat Stefan Dallinger. „Die Rückmeldungen zeigen, dass unsere Idee, den Bürgerinnen und Bürgern in der Region ein wohnortnahes und zuverlässiges Impfangebot zu machen, genau richtig war. Daher haben wir uns entschieden, weitere DIA-Standorte im Rhein-Neckar-Kreis zu eröffnen und die erweiterten MIT-Kapazitäten bestmöglich zu nutzen“, so Dallinger weiter. Seit Schließung der Impfzentren und dem ausschließlichen Einsatz von MIT (1. Oktober) verzeichnet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, welches die MIT in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg für das Land koordiniert, insgesamt 14.130 Impfungen. Darunter waren 4.319 Erst-, 2.026 Zweit- und 7.785 Drittimpfungen (Stand: 18. November)

„Auch in Weinheim, Leimen, Hockenheim und Bammental wollen wir an mindestens drei Tagen in der Woche pro Termin bis zu 200 Impfungen anbieten. Unser Ziel ist es, in der übernächsten Woche, also Ende November/Anfang Dezember, die zusätzlichen DIA in Betrieb zu nehmen. Parallel laufen Überlegungen, ob und an welchen Standorten zusätzliche Termine angeboten werden können“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Doreen Kuss. Geimpft wird jeweils in einem Zeitfenster zwischen 8.30 und 18 Uhr. Die genauen Standorte der vier neuen DIA lauten: Weinheim (3-Glocken-Center), Leimen (Alte Fabrik Leimen-St. Ilgen), Hockenheim (Stadthalle) und Bammental (Elsenzhalle)

Von allen MIT-Impfungen seit 1. Oktober entfallen übrigens knapp 1.600 auf die am 15. November gestarteten DIA, bei denen Impfungen nur nach Terminbuchung (Telefon: 06221/522-1881, online https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impftermin) möglich sind. Der Großteil entfällt auf die Mobilen Impfaktionen (MIA), die weiterhin angeboten werden und für die keine Anmeldung nötig ist. In beiden Fällen müssen lediglich ein Ausweisdokument und falls möglich der Impfpass mitgebracht werden. „Um den Ablauf bei den DIA und MIA zu beschleunigen, können die Impfwilligen übrigens mithelfen. Wartezeiten können etwas verkürzt werden, wenn man zum Beispiel vorab den Aufklärungsbogen ausfüllt und zur Impfung mitbringt“, informiert der ärztliche Leiter Christoph Schulze. Das Dokument kann online unter https://www.impfen-bw.de/#/vorabregistrierung ausgefüllt und ausgedruckt werden.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Bei allen Impfaktionen stehen die Vakzine der Hersteller BioNTech, Moderna sowie Johnson & Johnson zur Verfügung. Für Auffrischimpfungen soll ein Mindestabstand von sechs Monaten zur Grundimmunisierung eingehalten werden. Abweichend hiervon wird nach einer Immunisierung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson sowie Personen mit einer schweren Immunschwäche oder Immunsuppression bereits nach einem Monat eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen.

Mehr zum Thema

Region

Coronavirus: Die Testzentren für den Corona-Schnelltest

Veröffentlicht
Von
Michael Ströbel
Mehr erfahren
Pandemie

Corona-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis sinkt leicht - ein weiterer Todesfall

Veröffentlicht
Von
Janina Hardung und Vanessa Schwierz und Michael Ströbel und Catharina Zelt
Mehr erfahren
Coronavirus

Die Corona-Zahlen aus der Region Schwetzingen - mit interaktiver Grafik

Veröffentlicht
Von
Katja Bauroth und Janina Hardung und Vanessa Schwierz und Michael Ströbel und Catharina Zelt
Mehr erfahren

Thema : Coronavirus Schwetzingen

  • Es fehlt Personal Uniklinik Heidelberg: Deutlich mehr Ungeimpfte auf Intensivstation

    Auch am Uniklinikum in Heidelberg hat sich die Situation verschärft. Von der Notwendigkeit einer Triage ist das Haus aber noch weit entfernt. Gleichwohl ist die Belastung für die Mitarbeiter extrem hoch.

    Mehr erfahren
  • Pandemie Landkreise wollen flächendeckende Schließungen vermeiden

    Erneute Schul- und Kitaschließungen müssen aus Sicht des Landkreistags von Baden-Württemberg unbedingt verhindert werden, da sie Kindern und Jugendlichen massiv schaden würden.

    Mehr erfahren
  • Pandemie Kliniken im Rhein-Neckar-Kreis verhängen Besuchsverbot

    Angesichts der massiv gestiegenen Corona-Infektionszahlen verhängen die Kliniken der Stadt Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises ab nächster Woche ein generelles Besuchsverbot.

    Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1