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Bahntrasse - Bauernverband möchte machbare Lösung / Kritik an Vorschlag von Dr. Andre Baumann

„Der Landwirtschaft wird immer mehr abverlangt“

Von 
zg
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Zu der Protestakion von Landwirten in Plankstadt und Eppelheim gegen die geplante Bahntrasse (wir berichteten am 16. April) hat sich der Bauernverband Schwetzingen in einer Pressemitteilung geäußert und spricht sich dabei ebenfalls für eine machbare Lösung aus.

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„Jeder Redner hat sich ausdrücklich gegen den Bau der Bahntrasse in unserem Raum ausgesprochen. Aber keiner erwähnte, wo die Trasse eigentlich verlaufen sollte“, schreiben die Schwetzinger Landwirte. Grünen-Abgeordneter Dr. Andre Baumann sei der Einzige gewesen, der erklärt habe, dass man die Trasse an bestehenden Strecken bündeln soll. „Herr Baumann hätte in der Historie der Schwetzinger Landwirte stöbern sollen, da wäre ihm aufgefallen, dass diese ein Flurbereinigungsverfahren hatten, das etwa 40 Jahre dauerte – von 1967 bis 2010. Es wurden in dieser Zeit Baumaßnahmen durchgeführt wie zum Beispiel Autobahnbau A6, ICE-Strecke Mannheim-Stuttgart, Umgehungsstraßen B 535 und L 599, Stromtrassen und Gasleitungen“, heißt es weiter. Durch diese Verdrängung seien auch Flächen auf den Schwetzinger Wiesen herangezogen und ackerbaulich genutzt woden, damit die Existenz der Betriebe gewährleistet wurde.

„Auch in dieser Sache stehen wir Schwetzinger Landwirte unter Druck. Durch die Studie, die vom Land Baden-Württemberg in Auftrag gegeben wurde, sollen der Landwirtschaft die Flächen ackerbaulich entzogen werden. Da muss man sich hinterfragen, was von der politischen Seite eigentlich gedacht wird. Hauptsache die Situation angepasst, aber keine Lösungsansätze“, betonen die Verfasser der Pressemitteilung. Im Übrigen habe es den Anschein, dass Andre Baumann die Sache ziemlich einseitig sehe und der Landwirtschaft speziell in Schwetzingen immer mehr abverlange. zg

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