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Geschäftsleben - Optik Lenk besteht seit 90 Jahren / Spende an soziale Einrichtung zum Jubiläum geplant

Die Basis ihrer Arbeit ist Vertrauen

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lh
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Die Inhaber Ruth-Silke Lenk-Dross und Maximilian Haindl freuen sich, zum 90-jährigen Bestehen ihres Geschäfts an eine soziale Einrichtung zu spenden. © Lenhardt

Eine 90-jährige Tradition kann sicherlich nicht jedes Geschäft vorweisen, bei Optik Lenk in Schwetzingen ist dieser Meilenstein in diesem Jahr erreicht. Für die beiden Inhaber Ruth-Silke Lenk-Dross und Maximilian Haindl, beide Augenoptikermeister, ist das allerdings kein Grund, in der Vergangenheit zu leben. „Wir besuchen regelmäßig Messen, um uns über die aktuelle Brillenmode und neue Geräte zu informieren und um den Austausch mit Kollegen zu suchen“, erklärt Lenk-Dross im Gespräch.

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Denn der technologische Fortschritt beeinflusst das Optikerhandwerk natürlich sehr, laut Lenk-Dross besonders auch im Bereich der Kontaktlinsen. Das intensive Arbeiten an Bildschirmen der letzten Jahre stellt an Sehhilfen ganz besondere Ansprüche. Für Haindl kommen noch die Hörgerätetechnologien hinzu, die ebenfalls im stetigen Wandel sind.

Bei Optik Lenk kann man so getrost von einem Familienbetrieb sprechen wie wohl bei kaum einem anderen Unternehmen. Am 15. Oktober 1931 haben Kurt und Selma Lenk den Laden eröffnet, später haben ihn deren Kinder Rudolf Lenk und Ursula Haindl übernommen. Seit 1981 gibt es die zweite Filiale in Oftersheim. Dort ist zudem Maximilian Haindls Ehefrau Uschi, ebenfalls Augenoptikermeisterin, zusätzlich im Bereich der Funktionaloptometrie tätig.

Bereits seit den 1960er-Jahren bietet Optik Lenk auch Hörgeräte und Kontaktlinsen an. „Bei beiden Fachgebieten waren unsere Väter Rudolf Lenk und Maximilian Haindl sen. wirklich sehr früh dran, fast schon Pioniere“, findet Ruth-Silke Lenk-Dross.

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Die vierte Generation wartet

Seit 2001 leiten nun Lenk-Dross und Haindl das Geschäft. Doch möglicherweise steht die vierte Generation schon in den Startlöchern: „Mein Sohn hat in Aalen seinen Bachelor in Optik gemacht und besucht jetzt in Jena den Masterstudiengang“, erzählt Haindl stolz. Spätestens dann könnten die Namen aber für Verwirrung sorgen, denn auch sein Sohn hört auf den Vornamen Maximilian und ist somit der Dritte in Folge. Die Leidenschaft für die Branche ist offenbar in der Familie vorhanden, wenn auch die sonstigen Sprösslinge sich für andere Karrieren entschieden haben.

Ruth-Silke Lenk-Dross engagiert sich zudem in der Augenoptiker-Innung Baden-Württemberg, da ihr auch die Berufspolitik in ihrer Branche sehr wichtig sei, wie sie selbst sagt.

Neben dem Anspruch auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, sehen die beiden Inhaber die direkte Beratung als den großen Pluspunkt ihres Geschäfts. „Die persönliche Bindung an unsere Kunden ist für uns ein ganz wichtiger Aspekt“, erklärt Ruth-Silke Lenk-Dross. „Schließlich brauchen wir in unserer Branche auch ein Vertrauensverhältnis zu den Menschen“, fügt Maximilian Haindl hinzu. Deshalb gebe es bei Optik Lenk sehr viele langjährige Kunden, doch auch über Neukunden freue man sich natürlich.

Die Corona-Pandemie hat der Betrieb gut überstanden. „Wir durften durchgehend geöffnet bleiben, da wir systemrelevant sind“, erklärt Haindl. Schließlich seien viele Menschen auch für ihre Arbeit auf Sehhilfen angewiesen. Allerdings verhindert die Pandemie dieses Mal zumindest eine Feierlichkeit anlässlich des runden Jubiläums des Geschäfts, sonst hatte es einen Empfang gegeben. „Das wäre mit den ständig wechselnden Auflagen zu kompliziert geworden“, meint Lenk-Dross. Stattdessen werde man nun Geld an eine soziale Einrichtung spenden. lh

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