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„Die Stadt bleibt untätig“

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So sah es im Hof des Hauses Heidelberger Straße 12 aus, bevor die Familie Schäfer es denkmalgerecht saniert hat. © Schäfer

Zu unserer Berichterstattung über das denkmalgeschützte Haus in der Heidelberger Straße in Schwetzingen vom 3. September schreibt uns der Besitzer noch folgende Ergänzung:

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Mit den Aussagen der städtischen Pressesprecherin bin ich überhaupt nicht einverstanden. Offensichtlich weiß man dort gar nicht, um was es wirklich geht. Was haben denn waagerechte Risse im Sockel unseres Hauses mit dem Grundwasserspiegel und dem Auenlehm zu tun? Gar nichts. Diese Beschädigungen sind einzig und allein dadurch entstanden, dass der Gehweg zu schmal ist und somit Fahrräder, Posträder mit großem Vorbau und Einkaufswagen an unserer Wand entlang schrammen und so die Hausfassade zerstören. Die Stadt könnte das ganz einfach verhindern, indem sie die beiden Parkpätze in der sowieso schon zu engen Straße mit dem noch gegenläufigen Fahrradverkehr, beseitigt.

Das Landesamt für Denkmalschutz hat bereits Ende 2018 klar geschrieben: Parkplätze könnten zwar grundsätzlich vor solchen Häusern eingerichtet werden. Aber: „Aus denkmalfachlicher Sicht ist darauf zu achten, dass das Gebäude keinen Schädigungen ausgesetzt wird. Für Abstandsfragen der parkenden Autos ist die Stadt Ansprechpartner.“

Nur, die Stadt lässt die Beschädigungen weiterhin geschehen.

Klaus Schäfer, Schwetzingen

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